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Alljährlicher Ausflug führt die Bückeburger in die Lüneburger Heide

Siedler am Grab von Herman Löns

Bückeburg (bus). Der alljährliche Ausflug der Siedlergemeinschaft Bückeburg hat die Gemeinschaft in die Lüneburger Heide nach Bad Fallingbostel und Walsrode geführt.

veröffentlicht am 17.09.2008 um 00:00 Uhr

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Die Reise führte zunächst nach Bad Fallingbostel. Dort wanderten die Bückeburger durch die Heidelandschaft zum Grab und Denkmal von Hermann Löns. Der Heidedichter fand seine letzte Ruhestätte unter einem schlichten Findling inmitten des Tietlinger Wachholderhains. Schon unterwegs hatte Siedlerfreund Gerd Tünnermann den Lebensweg des Heidedichters erläutert und dabei auch den besonderen Bezug zu Bückeburg erwähnt. Von 1907 bis 1909 hatte Löns in der früheren Residenzstadt die Stellung eines Schriftführers der Schaumburg-Lippische Landes-Zeitung inne. Als 48-Jähriger meldete er sich als Kriegsfreiwilliger und fiel am 26. September 1914 bei Reims in der Champagne. 1934 wurden die sterblichen Überreste in die Lüneburger Heide überführt und am 2. August 1935 beigesetzt. Im Anschluss an ein von den Frauen des Vorstandes vorbereitetes Daumenfrühstück im Freien ging die Fahrt nach Meinerdingen, wo unter fachkundiger Führung die Besichtigung der mehr als tausend Jahre alten Dorfkirche St. Georg auf dem Programm stand. Höhepunkt des Ausflugs war ein mehrstündiger Aufenthalt im Back-Theater in Walsrode mit der Komödie "Ich back mir einen Schwiegersohn".

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