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Neutrales Auftreten erwünscht

Sieben Frauen unter 209 Schiris

Gombach (rhs). Genau 216 Schiedsrichter, darunter sieben Frauen, verrichten Woche für Woche und auch wochentags ihren harten Job als Unparteiische im NFV-Kreis Holzminden und darüber hinaus. „Wir können nur dankbar sein, dass sie die Flinte noch nicht ins Korn geworfen haben, sondern allen Anfeindungen durch Spieler, Trainer und Zuschauer zum Trotz noch immer die Lust am Pfeifen nicht verloren haben“, so Klaus Dröge, Vorsitzender des Kreisschiedsrichter-Ausschusses bei der Hauptversammlung der Referees in der Gaststätte zur Hünenburg in Golmbach.

veröffentlicht am 14.07.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 13:41 Uhr

Da in diesem Jahr keine Neuwahlen anstanden, dürfen neben dem Vorsitzenden auch Lehrwart Ernst Mewes, Schriftführer Dirk Klassens (Hehlen), Schatzmeister Gert Ullmann, Öffentlichkeitsreferent Marcel Handelsmann (Hehlen) und die beiden Ansetzer Frank Nolde und Dirk Klaassens, die das Amt für den kurzfristig ausgeschiedenen Chris Müller übernommen haben, weitermachen.

Kritische Worte an die Schiedsrichter richtete Wolfgang Peter. Der frühere Kreisvorsitzende prangerte das von einigen Schwarzröcken an den Tag gelegte arrogante Verhalten und Auftreten auf dem Platz an, ohne dabei Namen zu nennen. „Das passt einfach nicht in die Landschaft, erzeugt außerdem schlechte Stimmung unter allen Beteiligten, wodurch Antipathien vorprogrammiert sind“, sagte der Silberborner. „Möglichst regelkonform pfeifen und so gut wie unscheinbar bleiben, das müssten die Kriterien sein, die einen guten Spielleiter ausmachen“, unterstrich auch Lehrwart Mewes, der seine „Schützlinge“ ermunterte, sich ein Beispiel am „Aushängeschild“ Michael Weiner (Ottenstein) zu nehmen, der als FIFA-Unparteiischer seit Längerem zu den besten deutschen Schiedsrichtern zählt.

Ehrungen standen auch diesmal auf der Tagesordnung. So wurden Tobias Freiherr (Lenne) und Heiko Klunker (Holzminden) für 15 Jahre Pfeifen ebenso geehrt wie Gerhard Jördens (Delligsen), der bereits vier Jahrzehnte auf dem Buckel hat. Den Vogel schoss allerdings Gerhard Schoppe (Holzminden) ab, der bereits ein halbes Jahrhundert als 23. Mann auf dem Platz steht.



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