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I nterseroh informiert Besucher aus erster Hand / "Offene Tür" im Hafen Berenbusch findet großen Anklang

"Sie werden ein Kleinod des Gewerbegebiets"

Berenbusch (bus). Ein umfangreiches Rahmenprogramm, aus erster Hand gebotene Infomöglichkeiten und eine Benefizaktion zugunsten der Jugendabteilung des VfR Evesen sowie der Jugendfeuerwehr Evesen haben jetzt zahlreiche Besucher den "Tag der offenen Tür" des Interseroh-Holzkontors im Hafen Berenbusch besuchen lassen. Besonders reger Nachfrage erfreuten sich die von Niederlassungsleiter Jörg Große-Wortmann begleiteten Führungen, die detaillierte Einblicke in die Produktionsabläufe vermittelten.

veröffentlicht am 23.11.2007 um 00:00 Uhr

Niederlassungsleiter Jörg Große-Wortmann erläutert die Produktio

Die 14 Mitarbeiter des 2002 gegründeten Unternehmens (51 Prozent der Anteile hält Interseroh, Köln, 49 Prozent die Firma Tönsmeier, Porta Westfalica) verarbeiten bis zu 150 000 Tonnen Altholz pro Jahr. Als Abnehmer fungieren Großkraftwerke, die von Berenbusch aus bedarfsorientiert beliefert werden können. "Die Kraftwerke benötigen je nach Bauart sehr unterschiedlich gestaltetes Heizmaterial", klärte Große-Wortmann auf. Vor allen Dingen sei die Größe des zerkleinerten Holzes von Belang. Die Sortierung besorgt bei Interseroh ein mehrere Stockwerke hoher Siebturm (der Niederlassungsleiter: "Unser Herzstück"), in dem ein 32 Tonnen schweres Spezialsieb die Hauptarbeit erledigt. Große-Wortmann hob die stetig wachsende Transportbedeutung des Mittellandkanals hervor. Zum einen sei die Beförderung per Schiff gegenüber der LKW-Abfuhr um etwa die Hälfte günstiger, zum anderen könnten per Wasserweg wesentlich größere Mengen bewegt werden. Der Berichterstatter favorisierte in diesem Zusammenhang eine Erweiterung der Kaimauer um einhundert Meter in Richtung Rusbend. "Falls die zuständigen Stellen sich auf eine solche Vergrößerung verständigen könnten, würden wir eine spezielle Verladeeinheit errichten", kündigte der Niederlassungsleiter an. Bürgermeister Reiner Brombach hatte zum Auftakt der mehrstündigen Veranstaltung die Vorteile der Dreifach-Anbindung - Straße, Schiene, Kanal - herausgestellt. Und um eine zusätzliche Variante angereichert: "Die Speicher sind dermaßen stabil, dass auf den Dächern Hubschrauberlandeplätze eingerichtet werden könnten." Zum Ernst zurückkehrend, bezeichnete Brombach Interseroh als wichtigen Stützpfeiler der Hafenentwicklung. Der Bürgermeister: "Ich glaube, Sie werden ein Kleinod des Gewerbegebiets."



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