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HdK-Leiter Ulrich Harste wird mit einem lauschigen Gartenfest verabschiedet

"Sie waren und sind der Vater des Erfolges - und der Vater des Hauses"

Bückeburg (bus). Im integrativen Kindergarten "Haus des Kindes" (HdK) ist dessen langjähriger Leiter Ulrich Harste (60) in den Ruhestand verabschiedet worden. Harstes Nachfolge trat mit Wirkung zum 5. Juni der 34-jährige Georg Steimann an.

veröffentlicht am 07.06.2008 um 00:00 Uhr

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Günter Famulla, Vorsitzender des HdK-Hauptträgers Paritätischer Niedersachsen, lobte Harstes "langjähriges, kompetentes und sehr erfolgreiches Engagement" mit den Worten "Sie haben sich um den Paritätischen im Kreis Schaumburg, aber insbesondere um das Haus des Kindes sehr, sehr verdient gemacht." Der Paritätische in Bückeburg stelle mit seinem landesweit geachteten und fachlich hoch geschätzten Kindergarten einen wesentlichen Teil des gesamten Paritätischen in Niedersachsen (770 Mitgliedsorganisationen, mehr als 53 000 hauptamtliche Mitarbeiter) dar, stellte der Laudator fest. Ohne das "weit überdurchschnittliche Engagement" Harstes, bemerkte Famulla rückblickend auf das 34-jährige Bestehen der Einrichtung, "wäre das Haus des Kindes nicht das, was es heute ist." Der Vorsitzende: "Sie waren und sind der Vater des Erfolges und, sofern die Formulierung erlaubt ist, eigentlich auch der Vater des Hauses." Bürgermeister Reiner Brombach bescheinigte dem Heilpädagogen, "überragend gute und segensreiche Arbeit" geleistet zu haben. Brombach maß dem HdK Leuchtturm-Status innerhalb der Bückeburger Kindergärten bei. Kreisrätin Eva Burdorf sprach im Zusammenhang mit dem HdK von einem "Haus mit wegweisendem Modellcharakter", dessen Entwicklung Harste "immer entscheidend beeinflusst" habe. Der Belobigte nutzte seine Verabschiedung nicht nur, um reihum allen Mitarbeitern und Weggefährten Dank abzustatten sondern - "mein letzter Dienstakt" - auch dazu, Martina Jäckel für deren 30-jährige HdK-Zugehörigkeit auszuzeichnen. Die im Außenbereich veranstaltete Feierstunde erinnerte viele Teilnehmer an ein lauschiges Gartenfest. Bei "lachendem Himmel" (Famulla) erschienen die in den Rückschauen der Festredner nicht ausgesparten schwierigen Zeiten - das integrative Konzept war in der Heimaufsicht und im Sozialministerium etliche Jahre lang heftig umstritten - wesentlich unheikler als seinerzeit. Von der Belegschaft dargebotene "Klangreisen" in Vergangenheit und Zukunft erhellten die ohnehin ungetrübten Minen zusätzlich. Für Nebenerwerbslandwirt Harste endete der offizielle Teil seiner Verabschiedung mit der Entgegennahmezweier außergewöhnlicher Geschenke: Zum einen stellten ihm die Mitarbeiter eine dreiköpfige (Kunststoff)-Schafherde zur Seite und zum anderen eine hölzerne Sitzbank vor die Füße - mit der wegweisenden Aufschrift "In der Ruhe liegt die Kraft".



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