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Preußen-Freundeskreis besteht seit fünf Jahren und trifft sich regelmäßig / Insgesamt 125 Teilnehmer

Sie lassen ruhmreiche Zeiten wieder aufleben

Hameln (rhs). Seit fünf Jahren treffen sie sich regelmäßig einmal am ersten Dienstag im Monat, derzeit im Vereinsheim der Kolonie am See in Hameln und lassen alte, ruhmreiche Oberligazeiten wieder aufleben. Denn obwohl bei ihrem Verein Spvgg. Preußen Hameln 07 im vergangenen Jahr nach über 100-jähriger Historie zum Bedauern aller die Lichter endgültig ausgingen, halten sie in Gedanken und Erinnerungen ihn weiter lebendig, wollen, dass der Traditionsverein weiter in den Köpfen und Herzen präsent ist. „Uns kommt es darauf an, dass kein Gras über den zu Grabe getragenen Hamelner Traditionsverein wächst, er möglicherweise in Vergessenheit gerät, sondern dass er weiter im Nachfolger „FC Preußen Hameln 07“ aufgeht“, so Manfred Kühne (69) und Günter Hauschild (63), die als ehemalige 07-Spieler und spätere Trainer vor fünf Jahren auf die Idee kamen, einen Preußen-Freundeskreis zu gründen, der von Beginn an auf große Resonanz, übrigens weit über das Weserbergland hinaus, stieß.

veröffentlicht am 17.03.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 20:41 Uhr

Bereits beim ersten Treffen im März 2006, damals noch im 07-Heim an Töneböns Teichen, waren über 30 Preußen-Fans erschienen. „Seitdem gab es 56 Treffen, wobei der bisherige Rekord bei 63 stand, als Sportarzt Dr. Wolfgang Kurbjuhn im März 2009 einen Gesundheitsvortrag hielt. „Aber auch als Ex-96-Präsident Fredo Henze vor einem Jahr in unseren Reihen weilte, war die Resonanz riesig“, berichtet Kühne, der jetzt beim 5-jährigen Treffen mit 64 Teilnehmern einen neuen Höchststand melden konnte. „Insgesamt sind wir 125, die sich regelmäßig treffen, wobei das Altersspektrum von 85 (Helmut „Seppl“ Menges und Heinz Mensing) bis Olaf Wegen reicht, der noch nicht 47 Jahre alt ist. Dabei nehmen die Fans selbst Anreisen aus Zell (Bayern) und Berlin aber auch aus allen Teilen des Weserberglandes und der Landeshauptstadt, gern in Kauf. Einen alten 07-Wimpel, bei einem Verwandten ausgegraben, hatte Günther Teutrine mitgebracht. Da der für ihn keine Verwendung mehr hatte, wurde er Manfred Kühne weitergereicht, der ihm jetzt einen Ehrenplatz zukommen lassen will.



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