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Sicherheitstechnik an Haustüren kann das Einbruchsrisiko senken

Sicher hinter Schloss und Riegel: Hier dringt kein Ganove ein

veröffentlicht am 21.07.2012 um 00:00 Uhr

Auf die ersten zwei bis drei Minuten kommt es an: Bei mehr als 40 Prozent aller registrierten Einbruchsversuche geben die Ganoven auf, weil sie an den Sicherheitsmechanismen scheitern. Das hat eine Studie der Polizei Köln ergeben. Schon einfache, aber effiziente Mittel wie Fensterriegel können demnach viele Straftaten verhindern.

Vor allem auf die Zugänge im Erdgeschoss kommt es an, von den Fenstern bis zur Haustür. „Zum Standard an Haus- und Eingangstüren gehören heute Sicherungsbolzen, zusätzliche Türriegel und Schließbleche im Türrahmen“, sagt Harry Tix von der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle.

Zahlreiche Hersteller bieten diese Sicherheitsstandards heute serienmäßig an. „Noch besser ist es, sich für einen komfortablen Einbruchschutz zu entscheiden, bei dem die Haustür mit einer automatischen Verriegelung ausgestattet ist“, empfiehlt Harald Bermes, Produktentwickler für Haustüren bei der Firma Hörmann. Dabei ist es nicht mehr nötig, einen Schlüssel herumzudrehen, weil die Tür ganz von alleine verriegelt. Beim Zuziehen schwenken drei Stahlhaken und zwei zusätzliche Riegel in die Schließbleche und verankern den Türflügel an fünf Punkten fest mit dem Rahmen. Damit gilt die Tür versicherungsrechtlich als verschlossen. Diese Selbstverriegelung ist beispielsweise bei Aluminium-Haustüren von Hörmann ohne Aufpreis integriert.

Immer mehr Modelle werden heute mit einbruchhemmenden Ausstattungen geliefert. Beispielsweise durch Sicherheitsverglasungen wird sogar die Widerstandsklasse 2 erreicht, die von den kriminalpolizeilichen Beratungsstellen empfohlen wird. Dabei muss man heute keine „Tresortür“ mehr erwarten – Haustüren mit der sogenannten WK2 unterscheiden sich nicht von Türen ohne zusätzliche Sicherheitsausstattung. Immer beliebter wird komfortables Zubehör, wie beispielsweise Fingerleser, weil man hier seinen „Schlüssel“, den eigenen Fingerabdruck, immer dabeihat. Bis zu 100 Abdrücke können hinterlegt werden – Details sind beim Türenhersteller unter www.hoermann.de nachzulesen. Ebenfalls ohne Schlüssel kommt man bei Codetastern aus – hier reicht die persönliche Zahlenkombination.

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Bis zu 100 Fingerabdrücke kann das Lesegerät in der Haustür speichern.

Foto: djd/Hörmann



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