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Drei Otto-Tore beim 3:1 gegen Landesbergen

SG Lauenhagen sammelt Selbstvertrauen im Pokal

Frauenfußball (pm). Die SG Lauenhagen/Pollhagen-Nordsehl/Liekwegen ist im Fußball-Bezirk angekommen. In der ersten Runde des Bezirkspokals schüttelte das Team von Trainer Dietmar Arndt die Favoritenbürde ab und zog mit einem verdienten 3:1-Erfolg gegen den Landesberger SV in die zweite Runde ein.

veröffentlicht am 06.09.2008 um 00:00 Uhr

Die SG begann stark und hatte bereits in der ersten Viertelstunde zwei große Möglichkeiten zur Führung, aber Lea-Katharina Hoyer und die an diesem Abend überragende Melissa Otto scheiterten zunächst noch. Die Abwehr der Gäste war jedoch nicht immer ganz sattelfest, und so nutzte Vanessa Komurov in der 25. Minute ein Missverständnis zur Führung des Kreisligisten. Doch nur fünf Minuten später hatte die SG dieses Missgeschick wieder ausgeglichen. Jessica Orlowski passte von rechts auf Otto, die nur noch den Fuß zum 1:1 hinzuhalten brauchte. Weitere zwei Minuten später hätte die Stürmerin nach einem langen Pass von Annika Ebbighausen die Führung erzielen können, doch ein zweiter Treffer blieb den Gästen vor der Pause verwehrt. Danach ging aber alles ganz schnell: In der stärksten Phase des Bezirkligisten verlängerte Miriam Schulte einen Abschlag von Katharina Stobinski per Kopf auf Otto, die den Ball aus 25 Metern unter die Latte ins Tor setzte (48.). Die Vorentscheidung fiel mit Ottos drittem Treffer auf Zuspiel von Ebbighausen (53.). Der LSV versuchte nun mit Macht das Pokalaus zu vermeiden. Katharina Kottrup hatte die Defensive der SG Lauenhagen aber inzwischen so gut geordnet, dass nichts mehr anbrennen konnte. In der zweiten Runde erwartet die SG nun am 13. September (16 Uhr) den Bezirksligisten SV Linsburg. SG: Stobinski, Paulus, Kottrup, Werthmüller, Münchow (53. Immig), Krohne, Orlowski, Hoyer (46. Schulte), Bekemeier, Ebbighausen, Otto (83. Wilkening). Der Zweite Punktspielauftritt führt die SG Lauenhagen heute (16 Uhr) zum Mitfavoriten SV Sebbenhausen-Balge. Der Vorjahresvierte macht sich nach dem Aufstieg von Meister und Vizemeister große Hoffnung auf den Titel. Die satte Packung (3:9) beim überraschend starken Aufsteiger TSV Limmer brachte dem Team aber große Verunsicherung. Die Unsicherheit könnte sich die Mannschaft von Trainer Arndt zunutze machen, um nach dem ersten Pokalerfolg auch gleich die ersten Punkte einzufahren. Dem Angriffsspiel, das der SVS gekonnt mit vielen langen Bällen auf die schnellen Spitzen aufzieht, müssen die Gäste dabei aber mit größtmöglicher Aufmerksamkeit begegnen.

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