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Simon Witte beim 35:33-Erfolg der herausragende Schütze

SG Hohnhorst-Haste bleibt keine Antwort schuldig und besiegt Celle

Handball (hga). In einem hochdramatischem Spiel der Oberliga hat die SG Hohnhorst-Haste in eigener Halle den MTV Post Eintracht Celle 35:33 (18:14) geschlagen. Es waren die beiden Außen Fabian Dönitz und Philipp Daseking, die innerhalb von 30 Sekunden die SG endgültig auf die Siegerstraße brachten. Dönitz traf per Doppelschlag zum 34:32 (59.), ehe Daseking mit einem sehenswerten Tempogegenstoß den Cellern endgültig jegliche Hoffnung raubte.

veröffentlicht am 29.09.2008 um 00:00 Uhr

Fabian Dönitz trifft zum 33:32 für die SG Hohnhorst-Haste. Foto:

"Danke für die Motivation, wir haben die Aufgaben von Herrn Steins gelöst", konstatierte ein überglücklicher SG-Coach Marc Siegesmund. Gäste-Coach Ingmar Steins hatte im Vorfeld der Begegnung viel Selbstbewusstsein demonstriert und angezweifelt, dass die SG die von seinem Team gestellten taktischen Aufgaben lösen könnte. Das Spiel begann mit hohem Tempo, die SG zog voll mit, auch ohne große Wechselalternativen. Christian Höflich, Paul Weiser und Martin Engel fehlten. Die erste gestellte Aufgabe der Gäste bestand aus einer offensiven 4:2-Abwehrvariante. Sonderlich gut ausgearbeitet schien die Aufgabe nicht, Paul Schirmer lief die Deckung der Gäste auseinander, Dönitz traf zum 7:4 (10.). Simon Witte traf nur drei Minuten später zum 10:4, die rappelvolle Halle lebte richtig auf. In der Folge entwickelte sich ein rasantes Spiel, die Gäste stellten auf eine konservative 6:0-Deckung um, die SG blieb auch hier - trotz einer schwächeren Phase - keine Antwort schuldig. Ein Doppelschlag von Witte brachte die SG beim 15:11 (24.) wieder auf den bis zur Pause gültigen Abstand. Nach dem Seitenwechsel drehte die SG noch einmal richtig auf, wie schon in Hälfte eins wurden die Gäste zeitweise überrannt. Daseking traf zum 27:21 (43.), Tim Kirchmann eröffnete mit seinem Treffer zum 31:27 (50.) eine heiß umkämpfte Schlussphase. Bei der SG stellten sich erste Ermüdungserscheinungen ein, die Gäste verlegten sich nach dem spielerischen Scheitern auf den Kampf. In der 57. Minute kassierte die SG den 32:32-Ausgleich, ehe Dönitz und Daseking einer überragenden Mannschaftsleistung die Krone aufsetzten. "Sie haben alles gegeben", befand Siegesmund, der mit Andre Rudolph einen an diesem Tag herausragenden Torhüter hatte. Schon in der ersten Hälfte avancierte Rudolph zum Schrecken der Gäste, zeigte auch in der zweiten Hälfte teils unglaubliche Reaktionen. "Ich freue mich, dass meine Mannschaft die richtigen Antworten gegeben hat", bilanzierte Siegesmund, der mit Witte einen Torschützen hatte, den die Gäste nie richtig in den Griff bekamen. SG: Witte 12, Daseking 8, Kirchmann 5, Dönitz 5, Bruns 3, Schirmer 2.

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