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Siegesmund-Truppe schlägt den Aufsteiger TV Eiche Dingelbe mit 36:30

SG Hohnhorst-Haste bewahrt in den Unterzahlsituationen viel Ruhe

Handball (hga). Die SG Hohnhorst-Haste hat ihre Heimpremiere in der Oberliga mit einem 36:30 (19:17)-Heimsiegüber den TV Eiche Dingelbe erfolgreich beendet.

veröffentlicht am 15.09.2008 um 00:00 Uhr

Tim Kirchmann (M.) landete mit der SG Hohnhorst-Haste einen 36:3

Beim ersten Heimspiel war die Haster Sporthalle gut gefüllt, die Gäste hatten einen lautstarken Anhang mitgebracht. Dieser zeigte im Verlauf der Partie die Toleranz gegenüber Fehlern der eigenen Mannschaft, die sich die SG vom eigenen Anhang wünschte. Die Unparteiischen zeigten zunächst eine gute Leistung, verloren insbesondere im Verlauf der zweiten Halbzeit komplett jede Linie und pfiffen wild um sich. "Wir standen ja fast nur in Unterzahl auf dem Platz", monierte SG-Coach Marc Siegesmund, eine überharte Gangart war der SG nicht anzulasten. 13 Strafzeiten kassierte die SG, zog sich aber immer gut aus der Affäre. Das Spiel begann mit hohem Tempo, der Aufsteiger hatte sein Spiel sehr robust angelegt. Die SG ging das Tempo mit, ab dem 6:6 (10.) ging es dann ruhiger zu. Beide Abwehrreihen zeigten teils erhebliche Schwächen, aufseiten der SG blieben Andre Rudolph und Marc Daseking im Tor hinter den Erwartungen zurück. Nichtsdestotrotz kämpfte die SG, zeigte bereits hier einen guten mannschaftlichen Auftritt. Beim 18:17 (29.) parierte Marc Daseking einen Siebenmeter, mit der Halbzeitsirene traf Simon Witte zumwichtigen 19:17-Pausenstand. Zu Beginn der zweiten Hälfte stand die SG in dreifacher Unterzahl auf dem Platz, zeigte sich unbeeindruckt, Bastian Bruns erhöhte auf 20:17 (33.). Bruns war ebenso wie Paul Weiser im zweiten Spielabschnitt ein Aktivposten bei der SG. Weiser erhöhte auf 23:19 (38.). Bis zum 31:25 (50.) nutzte die SG konsequent die Fehler der Eichen, die jetzt mehr und mehr nachließen. Beide Mannschaften standen jetzt ständig in Unterzahl auf dem Platz, eine Folge der Unsicherheit der Unparteiischen. Weiser läutete mit dem 33:26 (54.) die Schlussphase ein, in der die Gäste beileibe nicht aufsteckten. Mehr als eine Ergebniskorrektur war allerdings nicht mehr drin für den Aufsteiger. Neben Weiser und Bruns steigerte sich vor allem Rudolph, der im SG-Tor mehr und mehr zum sicheren Rückhalt seiner Vorderleute wurde. "Das ist der richtige Weg, wir wachsen zusammen", konstatierte Siegesmund, dessen Mannschaft vor allem in Unterzahlsituationen die Ruhe bewahrte, insgesamt eine starke, kämpferische Leistung ablieferte. Den Gästen blieb die Erkenntnis, dass nur der erste Anzug richtig passt, die Mannschaft zollte ihrem kraftvollen Spiel viel Tribut. "Uns hat in Hälfte zwei die Umstellung auf eine 5-1-Abwehr stabilisiert, da hat Philipp Daseking seine Aufgabe gut gelöst", resümierte Siegesmund. SG: Weiser 7, Schirmer 6, Witte 5, Bruns 5, Daseking 4, Kirchmann 4, Dönitz 3, Peters 2.

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