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Hohnhorster spielen ohne Trainer Marc Siegesmund 23:23 bei der HSG Northeim

SG Haste verzweifelt an Keeper Ollo Wode

Handball (hga). Die SG Hohnhorst-Haste hat den Ausflug zur HSG Northeim in der Oberliga mit einem lachenden und einem weinenden Auge abgeschlossen. Das 23:23 (12:13)-Unentschieden brachte zunächst die Erkenntnis, dass die SG durchaus in der Lage ist, in mehreren Spielen hintereinander die richtige Einstellung mit zu bringen.

veröffentlicht am 22.10.2007 um 00:00 Uhr

"Eine verdiente Punkteteilung", urteilte Uwe Lehfeld von der SG, der den privat verhinderten Coach Marc Siegesmund vertrat. Es zeigte sich, dass die Mannschaft auch auswärts zu Steigerungen in der Lage ist, in Northeim allerdings fehlte diese im Bereich der Chancenverwertung. Die war einfach zu schlecht, hinzu kam mit Ollo Wode ein Torwart im Northeimer Tor hinzu, der drei Siebenmeter in Folge hielt und so erheblich zur Verunsicherung des SG-Angriffs beitrug. Zu Beginn lag die SG Hohnhorst-Haste 0:3 hinten, hatte Probleme in der Abwehr. Ab dem 3:3 verlief die erste Hälfte ausgeglichen, "dann haben wir langsam unseren Rhythmus gefunden", befand Lehfeld.Die Führungen wechselten, ohne dass sich eine Mannschaft absetzte. In Hälfte zwei gelang eine 16:13-Führung, aus der die SG aber kein Kapital schlug. Immer mal wieder gelang der Versuch, spielerische Elementeeinzubringen, genau so oft brachten individuell gestartete Versuche Ballverluste. "Wir haben uns gute Sachen erarbeitet, aber der Torwart war ein Problem", sagte Lehfeld. In einem Spiel, das nicht schön war und vom Kampf lebte, sicherte Björn Güth der SG mit dem Treffer zum 23:23-Endstand den zweiten Auswärtspunkt der Saison. SG: Engel 10/4, Wengler 6, Daseking 3, Güth 2, Krikli 2.

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