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400 Zuschauer sehen die Benefizveranstaltung / Bundesligist schlägt tapfer kämpfende SG mit 39:28

SG Haste und GWD Minden begeistern die Fans

Handball (hga). 400 Zuschauer haben mit minutenlangem Beifall dem Oberligisten SG Hohnhorst-Haste und dem Erstligisten GWD Minden für ein tolles Spiel zugunsten einer guten Sache gedankt. Mit 39:28 (21:17) setzte sich der Erstligist durch. Sämtliche Einnahmen der Veranstaltung werden dem "Haus des Kindes" und der Frühförderstelle bei der Lebenshilfe Stadthagen zugute kommen.

veröffentlicht am 28.01.2008 um 00:00 Uhr

Melanie und Olav Sievert (vorne) mit Johanna freuten sichüber de

Bereits ab derÖffnung der Halle um 16 Uhr strömten die Fans aus allen Richtungen heran, schon früh herrschte eine hervorragende Atmosphäre. Wer allerdings auf ein Spiel mit vielen Tricks und auf ein Schaulaufen des Bundesligisten eingestellt war, wurde enttäuscht. Schon nach wenigen Minuten, die SG legte den Respekt schnell ab, entwickelte sich ein über 60 Minuten rasantes und stellenweise sehr körperbetontes Spiel. Die beim Einlaufen erklungene Ankündigung "Let´s get ready to rumble" nahmen die Kontrahenten wörtlich. "Es war unglaublich hart, ein schnelles Spiel", Arne Niemeyer von GWD war beeindruckt. "Hohnhorst-Haste hat super gespielt, sehr dynamisch mit viel Druck aus dem Rückraum. Sie haben uns das Leben echt schwer gemacht, für die Zuschauer war es ein interessantes Spiel. Ich bin froh, dass wir am Ende noch so einen Sieg landen konnten", erklärte Niemeyer. "Ich denke, dass hat sich GWD einfacher vorgestellt. In der zweiten Hälfte war dann mehr Dynamik drin, das hat man schon in der Kabine in der Halbzeit gehört. Das ist ein Lob für uns, sie konnten nicht mal eben Tore machen", SG-Coach Marc Siegesmund, der am Vorabend seinen Vertrag mit der SG verlängerte, war hochzufrieden. "Es war ungewohnt, aber es hat Spaß gemacht. Wir sind ja auch nicht gerade unaggressiv, das war in Ordnung", befand Martin Engel. "Wir können sicherlich besser spielen, Hohnhorst-Haste hat aber auch eine gute Mannschaft", sagte GWD-Coach Richard Ratka, der vor dem Spiel noch ganz entspannt das EM-Halbfinale zwischen Kroatien und Frankreich verfolgte. "Es ist sicherlich schwierig, immer die richtige Motivation zu finden, aber genau da müssen wir hin. Wir müssen wieder zu den alten Tugenden wie Kampfkraft, Intensität und der mannschaftlichen Geschlossenheit finden, das sind die Aufgaben die vor uns liegen", erläuterte Ratka mit Blick auf die schwierige Rückrunde in der Bundesliga. "Es ist eine tolle Veranstaltung, auch der Grund, warum wir hier sind, das finde ich Klasse. In diesem Bereich sind wir immer bereit zu helfen, keine Frage. Es ist toll organisiert", ergänzte Ratka. Im Spiel selbst zeigte die SG, warum sie in der laufenden Saison so weit oben steht. In der Abwehr zeigten Tim Kirchmann und Co. wenig Verständnis für den Gegner, im Angriff dafür umso mehr Konzentration. In der Halbzeitpause griff Ratka dann zum immer wieder beliebten Stilmittel der deutlich hörbaren Ansprache, und die Wirkung bekam die SG vor allem im Angriff zu spüren. Jetzt wurde es zunehmend härter, wobei die SG ständig dagegen hielt. Siegesmund wechselte durch, aber immer wenn die erste Sieben der SG auf dem Feld stand, hatte es GWD gleich bedeutend schwerer. Letztendlich haben beide Mannschaften ein Höchstmaß an Werbung für den Handball betrieben - selbst die SG-Spieler mussten am Ende viele Autogramme schreiben.

Auch SG-Spieler Martin Engel war bei den Autogrammjägern begehrt
  • Auch SG-Spieler Martin Engel war bei den Autogrammjägern begehrt.


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