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Siegesmund-Schützlinge verlieren beim Kellerkind HSG Northeim 26:33

SG Haste blamiert sich bis auf die Knochen

Handball (hga). Die SG Hohnhorst-Haste hat sich in der Oberliga bei ihrer 26:33 (12:18)-Niederlage bei der HSG Northeim bis auf die Knochen blamiert. "Das ist eine Demütigung erster Klasse", sagte der von seiner Mannschaft tief enttäuschte SG-Coach Marc Siegesmund.

veröffentlicht am 16.10.2006 um 00:00 Uhr

Gegen den Aufsteiger hatten sich die Fans einiges von der SG versprochen, nicht zuletzt wegen des lockeren und spielfreudigen Auftritts im HVN-Pokal. Doch die Mannschaft zeigte wieder einmal ein Gesicht, das niemand so vermuten würde. "Alles was sie machen sollten, haben sie nicht gemacht", meinte Siegesmund fassungslos. Taktisch ohne jede Disziplin agierte die SG Hohnhorst-Haste in dieser Partie. Ab dem 10:11 ließ die SG alles fahren. Ohne Kampf, ohne Einsatz, ohne Spielwitz und ohne Abwehrverhalten versackte die SG in dunkle Abgründe. Nach dem Seitenwechsel kämpfte die SG sogar, den Kampfgeist in Hälfte zwei mochte Siegesmund seiner Mannschaft nicht absprechen. Das ging nur bis zum 15:20 gut, "dann hatten sie ihr Pulver verschossen." Über 16:26 und 22:31 wurde die Mannschaft bis zum 26:33-Endstand förmlich demontiert. Allein in der zweiten Hälfte hatte die SG 15 klare Chancen und vergab sie alle. Die Mannschaft leistete sich eine katastrophale Chancenverwertung, diese Niederlage war vermeidbar. Völlig von seinen Vorderleuten im Stich gelassen, zeigte als einziger SG-Torhüter Andre Rudolph eine ansprechende Leistung. SG: Engel 7/4, Hilbig 4, Kirchmann 4, Güth 3, Hillebrandt 3, Daseking 3, Weiser 1, Wengler 1.

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