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SG gelingen sieben auf einen Streich

Frauenfußball (pm). Die SG Lauenhagen/ Pollhagen-Nordsehl/ Liekwegen hat gezeigt, dass sie sich nicht so schnell aus der Bezirksliga verabschieden will. Das Team von Trainer Dietmar Arndt gewann beim SV Linsburg mit 7:0. Mit dem ersten Sieg im dritten Spiel machte die SG einen Sprung aus der Abstiegszone ins Mittelfeld der Tabelle.

veröffentlicht am 23.09.2008 um 00:00 Uhr

"Unser Ziel ist es, gegen solche Gegner nicht ins Stolpern zu geraten. Das hat das Team heute eindrucksvoll um- gesetzt", sagte SG- Sprecher Carlo Steinberg. Die Gäste begannen gut eingestellt und mit einer starken Katharina Zinken, die zunächst (3. Minute) wie kurz darauf Miriam Schulte (11.) das 1:0 aber noch vergab. Sechs Minuten später machte es Zinken besser. Sie schloss einen Sololauf mit einem gekonnten Heber zum 1:0 ab. Die stärkste Phase hatte die SG dann kurz vor der Pause. Annika Ebbighausen drückte eine Ecke von Jessica Orlowski zum 2:0 über die Linie (40.). Kurz darauf vollendete die Torjägerin nach einem Zuspiel von Schulte zum 3:0 (42.) und noch vor der Pause war Schulte die Schützin des vierten Lauenhäger Tores. Nach dem Wechsel herrschte zunächst Torflaute. Zinken, Ebbighausen und Melissa Otto scheiterten. Auf der anderen Seite vereitelte Katharina Stobinski im SG-Tor per Fußabwehr die einzige Torchance der Linsburgerinnen. Orlowski mit dem 5:0 (71.) und Ebbighausen (85.) schraubten die Führung danach höher. Mit ihrem vierten Tor des Tages legte Ebbighausen kurz vor Schluss schließlich auch das 7:0-Endergebnis fest. SG: Stobinski, Paulus, Krohne, Immig, Bekemeier, Zinken, Werthmüller, Otto (65. Hoyer), Orlowski, Ebbighausen, Schulte. Bereits am heutigen Dienstag geht es für die jungen Lauenhägerinnen weiter. Gastgeber ist um 19.30 Uhr der derzeitige Tabellenzweite TSV Havelse II. Mit einem erneuten Auswärtserfolg könnte sich das Team des Aufsteigers in die obere Tabellenhälfte hinauf katapultieren. Doch auch SG-Trainer Dietmar Arndt weiß, dass die Regionalliga-Reserve ein ganz anderes Kaliber darstellt als es Linsburg in den beiden Spielen der Fall war. Die Lauenhägerinnen werden in dem Garbsener Ortsteil in allen Mannschaftsteilen mehr gefordert werden.

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