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SG 74 bringt drei Neue mit

Mit dem Turniersieg beim Volksbank-Hoppe-Cup setzten die Kreisligakicker der SG Hameln 74 unmittelbar nach dem Jahreswechsel gleich ein dickes Ausrufezeichen. Damit hatte selbst Coach Paul Bicknell nicht gerechnet, denn mit der SSG Halvestorf, dem TSV Klein Berkel und ...

veröffentlicht am 19.01.2011 um 10:24 Uhr
aktualisiert am 19.01.2011 um 12:33 Uhr

SG 74

Mit dem Turniersieg beim Volksbank-Hoppe-Cup setzten die Kreisligakicker der SG Hameln 74 unmittelbar nach dem Jahreswechsel gleich ein dickes Ausrufezeichen. Damit hatte selbst Coach Paul Bicknell nicht gerechnet, denn mit der SSG Halvestorf, dem TSV Klein Berkel und dem HSC BW Tündern waren fast alle Topteams am Start. Dass der Erfolg auf dem glatten Hallenparkett keine Eintagsfliege war, bewies der Hamelner Nordstadtklub nur wenige Tage später beim SSK-Cup in Afferde. Dort wurde die SG 74 erst im Finale von Halvestorf gestoppt. Nach dem vierten Platz im vergangenen Jahr zählt die SG 74 diesmal beim Dewezet-Supercup zu den Geheimfavoriten.

Im Gegensatz zur laufenden Winter-Saison blieb der Aufsteiger, der mit ehrgeizigen Zielen in die Saison gestartet war, in der Kreisliga hinter den Erwartungen zurück. Doch obwohl die SG 74 zurzeit nur Neunter ist, ist Coach Paul Bicknell nicht unzufrieden. Der vor Saisonbeginn angepeilte fünfte Tabellenplatz sei durchaus noch möglich. Schließlich habe WTW Wallensen als Fünfter nur zwei Punkte Vorsprung vor der SG 74. „Das aufzuholen, ist machbar“, ist Bicknell felsenfest überzeugt. Damit die Nordstadtkicker nicht nur schön, sondern auch erfolgreich spielen, wurde der Kader, der bereits im Sommer mit sechs Neuzugängen (Alper-Samet Alco, Michael Biester, Dennis Kießig, Tim Tylor und Felix Forche) aufgerüstet wurde, im Winter noch einmal gezielt verstärkt.

Vom 1. FC Wunstorf wechselte Murat Ulus, der als Juniorenspieler unter Bicknell bereits in Tündern spielte, an die Heinestraße. Auch Daniel Schröder, der zuletzt das Trikot des Kreisklassenklubs SF Amelgatzen trug, ist laut Bicknell „eine echte Verstärkung für uns“. Auch die Baustelle zwischen den Pfosten gibt es nicht mehr. Mit Artjom Grincenko, der zuletzt bei der SpVgg. Bad Pyrmont nur noch die Nummer zwei hinter Stefan Schmidt war, holte die SG 74 einen Keeper mit Bezirksliga-Erfahrung. Geplatzt ist dagegen der Wechsel von Niklas Beckmann. Der Linksfuß, der zuletzt für Kemnade in der Kreisliga kickte, kehrt nach Tündern zurück.

 

aro



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