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37-jähriger Beschuldigter verkaufte die auf Friedhöfen entwendeten Metallgegenstände an Schrotthändler

Serie von 40 Grabschändungen geklärt

Eschershausen. Von Anfang Oktober bis Anfang November zog sich eine Serie von Grabschändungen über die Friedhöfe von Lobach, Arholzen, Eschershausen und Dielmissen im Landkreis Holzminden hin.

veröffentlicht am 25.11.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:56 Uhr

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In 40 Fällen hatte sich jeweils ein bis dahin unbekannter Täter nachts Zugang zu den Grabstätten auf den Friedhöfen der genannten Orte verschafft. Dabei wurden zahlreicher metallener Grabschmuck und Erinnerungen an die Verstorbenen entwendet.

Friedhofsbesuchern und Angehörige der jeweils Bestatteten bot sich jeweils nach der Feststellung der Diebstähle ein schreckliches Bild, als sie bemerkten, dass der von ihnen liebevoll gestaltete Grabschmuck mit Vasen, Blumenschalen, Laternen und Figuren teilweise unter massiver Beschädigung der Grabanlagen abgerissen und entwendet worden waren.

Jetzt stellte sich heraus, dass die aus Kupfer, Bronze oder sonstigen Metallen bestehenden Gegenstände zum Schrottpreis verkauft wurden: Den Ermittlern der Polizeistation Stadtoldendorf gelang es im Rahmen der Ermittlungen nämlich, einen 37-jährigen Tatverdächtigen aus Stadtoldendorf zu den Gesamttaten zu ermitteln. Der Mann wird sich demnächst wegen Störung der Totenruhe, Diebstahls und Sachbeschädigung verantworten müssen.

„Da die Gegenstände jedoch bereits durch Metallaufkäufer weiterverwertet wurdenoder der genaue Verbleib der Gegenstände nicht mehr nachvollzogen werden kann, ist eine Rückgabe leider nicht mehr möglich“, machte die ermittelnde Polizeikommissarin Constanze Kühn von der Polizeistation Stadtoldendorf,deutlich. Vor diesem Hintergrund müssen leider die Hoffnungen der Angehörigen auf Rückgabe aufgegeben werden.red



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