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Kirchenchor und "Caminando Va" bieten Publikum bunte Mischung

Serenade als "heiterer Abend": 70 Minuten Vielfalt in St. Jacobi

Rodenberg (ede). Mit einem bunten Programm, das kaum hätte vielseitiger sein können, haben sich am Sonntag die Chöre von St. Jacobi bei der Serenade präsentiert. Die Idee, während eines Konzertes Stücke aus den unterschiedlichsten Musikrichtungen zu intonieren, kam bei der Gemeinde bestens an, wie der warme Beifall nach jeder gelungenen Darbietung verriet. Einziges Manko: Witterungsbedingt konnte die Serenade - wieder einmal - nicht wie vorgesehen im Schlosshof stattfinden. Stattdessen mussten die Chöre in die St.-Jacobi-Kirche umziehen.

veröffentlicht am 18.06.2008 um 00:00 Uhr

Stimmgewaltig zeigt sich der Chor "Caminando Va". Foto: ede

Es sollte nicht sein. Wie schon so oft stand die Serenade, die traditionell als eine Veranstaltung im Freien vorgesehen ist, unter keinem guten Stern. Dunkle Wolken und Regenschauer machten ein Konzert im Schlosshof praktisch unmöglich. Trotzdem: Sänger wie Musiker präsentierten sich gut gestimmt und voller Spielfreude und ließen während des rund 70-minütigen Konzerts keinen Zweifel daran, dass sie sich - dem Wort "Serenade" gemäß - auf einen "heiteren Abend" eingestellt hatten. Tatsächlich war für Unterhaltung gesorgt, nicht nur wegen der ausgewählten Stücke, sondern auch wegen der Chorleiter Henning Bock und Gottfried Schwartz, die während ihrer Moderation nicht nur Wissenswertes über die Musik einfließen ließen, sondern das Programm zudem mit gekonnten Einlagen auflockerten. So fragte Bock, Leiter des Posaunenchores, die Gemeinde, ob sie denn wisse, ob Heinz Erhardt im Film "Die Drei von der Tankstelle" mitgespielt habe. Manch einer dürfte den Klassiker der Unterhaltung vor Augen gehabt haben, als die Bläser "Ein Freund, ein guter Freund" intonierten, jene Melodie, die mit eben diesem Film untrennbar verbunden ist. Stimmgewaltig zeigte sich der von Jürgen Begemann geleitete und vom Pianisten und Komponisten Claus Feldmann unterstützte Chor "Caminando Va", wobei sich vor allem Anne Bünker, Helge Engelke, Ulrike Meyer, Antje Mesdag, Petra Janssen und Judith Schlupp als Solisten diverser Gospels hervortaten. Einer der Höhepunkte war zweifelsohne das schon fast cool vorgetragene Tuba-Solo von Christoph Brennecke, der mit einer Interpretation des Lennon/McCartney-Song "When I'm sixtyfour" die Gemeinde begeisterte. Julia Horsch, Mitglied im Kirchenvorstand, zeigte sich beeindruckt: "Ich denke, die Sänger und Musiker haben das Versprechen von einem heiteren Abend eingelöst."



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