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SVG will Frequenz der Buslinie prüfen

Senioren-Taxi bislang nur drei Mal gerufen

Auetal (la). Seit dem 1. August haben die Auetaler Senioren, die das 60. Lebensjahr vollendet haben, die Möglichkeit, ein spezielles "Senioren-Taxi" zu benutzen (wir berichteten), das ihnen die Vergünstigung in Form eines reduzierten Fahrpreises bietet. Dieses Angebot soll eine Ergänzung zum öffentlichen Personennahverkehr und zu dem landkreisweit betriebenen "Fifty-Fifty-Taxi" sein.

veröffentlicht am 29.08.2008 um 00:00 Uhr

"Bislang ist das Projekt noch nicht gut angelaufen", sagte Gabriele Kiers vom gleichnamigen Taxiunternehmen in Rehren, mit der die Gemeinde Auetal eine Kooperation vereinbart hat. Nur für drei Fahrten hätten Senioren im August die Bons genutzt. Eine Nachricht, die Dirk Nolte, Betriebsleiter der Schaumburger Verkehrs-GmbH, freuen wird, denn das Unternehmen sieht das "Senioren-Taxi" als herbe Konkurrenz für den Busverkehr und hat bereits Konsequenzen angekündigt. "Wir werden Zählungen vornehmen und eventuell einige Fahrten streichen, wenn sie nicht ausreichend genutzt werden", so Nolte. Schließlich müsse das Unternehmen auch wirtschaftlich arbeiten, und durch die hohen Benzinpreise seien die Kosten ohnehin erheblich gestiegen. Als Reaktion auf die hohen Benzinkosten haben zahlreiche Verkehrsunternehmen im Umland die Preise bereits erhöht. "Wir haben bislang noch keine Erhöhungen geplant. Bis zum Ende des Jahres bleiben die Preise in jedem Fall unverändert", sagte Nolte. Zum Jahreswechsel sei aber eine Erhöhung wahrscheinlich. Und so funktioniert das "Senioren-Taxi": Bei der Auetaler Gemeindeverwaltung und den jeweiligen Ortsvorstehern werden kostenlos Bons im Wert von 2,50 Euro für Taxifahrten ausgegeben. Maximal zwei Bons können pro Fahrt eingelöst und höchstens 50 Prozent der Taxikosten dürfen durch Bons abgedeckt werden. Im Klartext heißt das, dass Senioren für eine Fahrt, die 10 Euro kosten würde, dem Taxifahrer zwei Bons und 5 Euro geben müssten.



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