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"Service-Wohnen"übergibt Spende an ÖAG Krasniza / Warme Kleidung für den kalten Winter

Senioren stricken für weißrussische Kinder

Rinteln (la). Im vergangenen Jahr haben die Damen vom "Service-Wohnen" in der Alten Feuerwehr viele selbst gestrickte Sachen für physisch und psychisch kranke Kinder in einem Heim in Weißrussland gespendet. Da die Hilfe mit so großer Dankbarkeit angenommen wurde, haben die fleißigen Damen sich entschlossen, diesen Kindern wieder zu helfen.

veröffentlicht am 20.11.2006 um 00:00 Uhr

Stricken für den guten Zweck: Die Damen in der "Alten Feuerwehr"

An vielen Wochen im Jahr traf man sich in einer lustigen Runde, und jede der Damen strickte etwas für die tschernobylgeschädigten Kinder. Weil man inzwischen viel von der schlechten wirtschaftlichen Situation in Weißrussland gehört hat, machte die Arbeit für die dortigen Kinder besonders Spaß. Wie im letzten Jahr hat man sich an die gute Verbindung zur "ÖAG Krasniza" erinnert und Kontakt aufgenommen. Inge Schwederski von der ÖAG hat jetzt die vielen Strickwaren in Empfang genommen. Bei einer Reise nach Weißrussland wird sie alle Sachen dem Heim übergeben. "Da der Winter dort viel kälter ist als bei uns, wird die Freude über die warmen Pullover, Jacken, Decken und Strümpfe sehrgroß sein", ist sie sich sicher. Die Situation in dem Heim dort sei erschreckend, weiß Inge Schwederski: "Die Geldzuwendungen vom weißrussischen Staat sind einfach zu gering. Die Heimleitung ist vor allem auf Spenden aus dem Westen angewiesen." Die Räumlichkeiten seien so beengt, dass eine erfolgreiche Arbeit mit den Kindern nur unter schwierigsten Bedingungen zum Erfolg führen könne. Da die Kinder laut der ÖAG-Mitarbeiterin überwiegend aus armen Familien kommen, sei die Spende der strickenden Damen eine willkommene Hilfe. Inge Schwederski bedankte sich im Namen der "ÖAG Krasniza" bei der Damenrunde und versprach, die gestrickten Sachen den Kindern persönlich zu übergeben.

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