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Mitglieder der CDU-Senioren-Union Hameln besuchen das Institut für Solarenergieforschung (ISFH)

Senioren interessieren sich für Solarenergie

Emmerthal. „Wie funktioniert eigentlich eine Solarzelle? Was produziert eine Photovoltaik- oder Solarthermieanlage“? Diese Fragen stellten die Mitglieder der Seniorenunion Hameln Technikern vom ISFH dem Solarforschungszentrum bei Ohr in der Gemeinde Emmerthal.

veröffentlicht am 23.08.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 08:41 Uhr

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Beantwortet wurden sie fachmännisch, präzise und anschaulich von Dr. Roland Goslich, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Forschungszentrums und Verantwortlicher für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit.

In seinem Vortrag präsentierte er das Institut in Zahlen. Im Jahr 1986 fasste das Land Niedersachsen unter der Regie des damaligen Ministerpräsidenten Dr. Ernst Albrecht den Beschluss, das Institut für Solarforschung zu gründen. Quasi als Gegenpol zu dem neuen Kernkraftwerk Grohnde. Ende 1987 nahm das Institut seine Forschungstätigkeit auf und arbeitete mit der Leibniz Universität Hannover eng zusammen. Neben dem Land Niedersachsen erhielt das Institut finanzielle Unterstützung von öffentlichen Forschungsförderern wie dem Bund und der Europäischen Union, sagt Goslich weiter.

Beeindruckend sei die Mitarbeiterzahl des ISFH, die sich in den letzten Jahren verdoppelt habe. Bei der Mehrzahl der 160 Beschäftigten handele es sich im Rahmen von Forschungsprojekten um Doktoranden sowie wissen- schaftliches und technisches Personal. Dr. Goslich trug vor, dass das Forschungsinstitut in die Bereiche Photovoltaik, Solarthermie und wissenschaftliche Dienstleistungen gegliedert sei.

„Wir entwickeln innovative Komponenten für photovoltaische und solarthermische Nutzung der Sonnenenergie. Die Herstellung kostengünstiger Entwicklungsprozesse steht im Zentrum der Forschung. Durch die Forschungsleistung des Instituts wurde die Nutzung der Solarenergie für die Strom- und Wärmeerzeugung im Energiemarkt maßgeblich vorangetrieben. Dazu gehören die Grundlagenforschung in der Materialtechnik, die Verbesserung von Fertigungsmethoden und die Entwicklung neuer Verfahren, Anlagen und technischer Geräte.“

Im Rahmen eines Info-Rundganges präsentierte Dr. Goslich die langjährigen und erfolgreichen Forschungsergebnisse von Solarzellen (Photovoltaik zur Stromerzeugung und Solarthermie zur Warmwasseraufbereitung).

Ein Einblick in die Labor- und Forschungsräume rundete die „Exkursion in die Welt der wissenschaftlichen Grundlagenforschung Solar“ ab.

Das ISFH sei ein Leuchtturm erfolgreicher wissenschaftlicher Tätigkeit im Weserbergland, meinte Solveig Paschwitz. Beeindruckend sei das Forschungsergebnis nach 25-jähriger Tätigkeit, das im Jubiläumsjahr 2012 der breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden konnte.

Der Vorsitzende der Senioren-Union, Gerhard Paschwitz, stellte abschließend fest: „Die Sonne liefert uns den Strom ohne Rechnung. Nachdenkenswert für alle Besucher des ISFH, beteilige ich mich an der Energiewende, indem ich in den Bau von Solaranlagen investiere.“

Aus den Kinderschuhen herausgewachsen ist das Solarforschungsinstitut in Ohr bei Emmerthal, davon überzeugten sich jetzt Mitglieder der Hamelner Senioren-Union.



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