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Senior nach Maskenstreit zwangsweise aus Zug geholt

Nach einem Maskenstreit hat die Bundespolizei einen Reisenden zwangsweise aus einem Zug in Hannover geholt. Der 76-Jährige befand sich in einem Intercity nach Berlin und wollte keine Mund-Nasen-Bedeckung aufsetzen, wie die Polizei jetzt mitteilte. Die Zugbegleiter forderten den promovierten Akademiker am Freitag mehrfach dazu auf. Schließlich wurde er von der Weiterfahrt ausgeschlossen und sollte in Hannover aussteigen - was er aber nicht tat. Selbst den Bundespolizisten gelang es nicht, den Berliner zum freiwilligen Ausstieg zu bewegen. Als die Beamten das Gepäck an sich nahmen, wurde der Senior handgreiflich. Für sein Verhalten kassierte er Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruchs, Widerstands und Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.

veröffentlicht am 16.08.2021 um 15:12 Uhr



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