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ADAC vergibt im Raststättentest fünf Mal die Note "sehr gut" an die Autobahn-Raststätte Auetal Süd

Selbst Auetaler kommen zum Kaffeetrinken

Rehren (la). Die Raststätte Auetal Süd ist laut ADAC-Raststättentest eine der besten Rastanlagen in Deutschland. In seinem diesjährigen europaweiten Test vergab der ADAC für "Auetal Süd" insgesamt fünf Mal die Note "sehr gut" - unter anderem für Gastronomie, Shop und Hygiene. Ein "gut" gab es für Familienfreundlichkeit und Service.

veröffentlicht am 02.07.2008 um 00:00 Uhr

Die Mitarbeiter der Rastanlage freuen sichüber die guten Noten v

"Die genauen Bewertungskriterien des ADAC kennen wir leider nicht", sagt Betriebsleiterassistent Matthias Otto im Gespräch mit unserer Zeitung. Er würde sie gern kennen, um in den Bereichen, in denen die Rastanlage "nur" mit gut abgeschnitten hat, noch Verbesserungen vorzunehmen. "Insgesamt glaube ich, dass unsere Vielfalt ausschlaggebend für das Gesamtergebnis war", so Otto. Bekannt sei die Rastanlage bei vielen Auto- und Lastwagenfahrern besonders für die idyllische Lage und die Ruhe. "Das klingt zwar etwas komisch für eine Rastanlage an der Autobahn, aber bei uns können Sie den Blick über das gesamte Auetal genießen, und von der Autobahn hört man hier fast nichts", erzählt Otto. Ein "sehr gut" hat die Rastanlage für die Gastronomie erhalten. "Unser Essen wurde als gut und sehr schmackhaft bezeichnet", freut sich Matthias Otto. Auch die große Auswahl wurde vom ADAC gelobt. Neben dem Restaurant, in dem es vom belegten Brötchen über Salate, Obst bis hin zum kompletten Menü alles gibt, kann man in der Rastanlage die verschiedensten Kaffeevariationen an der Cafébar genießen. Die höchstmögliche Punktzahl hat die Rastanlage für die gesamte Anlage innen und außen bekommen sowie für die Parkmöglichkeiten und die Sanitäranlagen. "Die Sanitäranlage haben wir komplett umgebaut und lassen sie von ,Sanifair' betreiben. Die Toilettenbrillen werden automatisch desinfiziert undeine Reinigungskraft ist ständig vor Ort. Hochgelobt wurde vom ADAC außerdem das Shop-Angebot. "Vom frischen Obst bis zur Babywindel ist der Shop bestens sortiert", sagt Matthias Otto, der sich darüber freut, dass sogar Auetaler zur Rastanlage kommen, um dort zu essen oder einen Kaffee zu trinken. "Die parken meist oben an der Straße oder kommen mit dem Fahrrad", erzählt der Betriebsleiterassistent. Aber auch ein Minus, also ein mangelhaft, hat der ADAC ins Auetal vergeben und zwar für die Preise. "Wir haben raststättenübliche Preise, die dem Markt angepasst sind", so Matthias Otto. Natürlich sei ein belegtes Brötchen fast doppelt so teuer wie beim Bäcker um die Ecke. "Aber wir betreiben auch einen wesentlich größeren Aufwand." Die riesige Anlage müsse unterhalten undgereinigt werden, die Energiekosten seien immens, und außerdem sei die Rastanlage an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr geöffnet. "Dieser Service ist eben etwas teurer." Das Unternehmen Rastanlage Süd ist für das Auetal ein recht großer Arbeitgeber. Insgesamt 40 Mitarbeiter sind dort im Schichtdienst beschäftigt.



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