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20 Bürger beteiligen sich beim Großreinemachen

Sektflaschen auf hundert Metern

Heuerßen. Schirmständer und Autoreifen, massenhaft Flaschen, Pappgeschirr vom Fastfoodimbiss, ein schlappes Wasserbett und sogar ein toter steifer Hase: Die „Ausbeute“ des Saubermachtrupps war ansehnlich. 20 Bürger aus Heuerßen und Kobbensen haben am Sonnabend Wege und Gräben der Gemeinde vom Müll befreit.

veröffentlicht am 30.03.2014 um 17:37 Uhr
aktualisiert am 30.03.2014 um 21:01 Uhr

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In früheren Jahren hatten mehr Dörfler beim gemeindlichen Frühjahrsputz mitgemacht. „Die Beteiligung hat nachgelassen“, bedauerte Bürgermeister Frank Stahlhut. Alle Ausfallstraßen der Gemarkung Heuerßen/Kobbensen hatten sich die Männer und drei Frauen beim Entrümpeln vorgenommen. Zumeist wanderten Flaschen, die Autofahrer augenscheinlich während der Fahrt in den Straßengraben entsorgten, in Mülltüten. „Auf einer Strecke von 100 Metern: alles Sektflaschen“, beschrieb Christoph Meier die Szenerie. Die Trinkgewohnheiten hätten sich wohl geändert, überlegten die Müllsammler. Früher hätten mehr Bierflaschen im Graben gelegen. Insgesamt sei es gemessen an vergangenen Jahren aber sauberer geworden, stellte Hans Bielefeld fest.

Und während die meisten Großreinemacher am Treffpunkt „Alte Schule“ bereits ein Bier genossen hatten und der Grill angeheizt wurde, schoben Friedhelm Stahlhut und Christoph Homeier mit vereinten Kräften eine Walze über den Krabbelhügel auf dem neu gestalteten Spielplatz am Kindergarten. Grassamen wurden in die Erde eingearbeitet. Außerdem wurde der Sand auf dem Spielplatz erneuert, der demnächst eingeweiht wird.

Hände für Heuerßen: 20 Bürger machen mit beim Großreinemachen

BU: (Gruppenfoto mit Hänger)

Die Ausbeute liegt im Hänger: Die fleißigen Müllsammler ha-ben sich ihr Mittagessen ver-dient. sk

(Zwei Männer und Walze)

Patente Plattmacher: Christoph Homeier (links) und Friedhelm Stahlhut walzen Grassamen ein. sk



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