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SEK übt im Atomkraftwerk Grohnde Geiselnahme

Etwa 100 Kräfte des Spezialeinsatzkommandos haben im Atomkraftwerk Grohnde für den Ernstfall trainiert. Bei einem Szenario stürmten Umweltaktivisten das Gelände, zudem sollte eine Geiselnahme beendet werden. Ziel war es, die Taktiken möglichst realistisch zu üben, sagte der Vizepräsident des Landeskriminalamtes, Bernd Gründel. "Jedes einzelne Szenario für sich ist absolut realistisch", erklärte die Kommandoleiterin Nicole Rügenhagen. Das AKW könnte das Ziel von Terroristen sein, etwa für eine Geiselnahme. Grohnde ist neben dem AKW Emsland eines von zwei Atomkraftwerken in Niedersachsen, das noch in Betrieb ist. Grohnde hat eine Restlaufzeit bis Dezember 2021, das Kernkraftwerk Emsland soll bis zum Jahr 2022 endgültig vom Netz genommen werden.

veröffentlicht am 05.07.2019 um 17:59 Uhr



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