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Heeßer über Buchführung der Firma verärgert

Seit Jahren doppelt Kabelgebühren bezahlt

Heeßen (sig). Ärger mit Kabel Deutschland hat sei einiger Zeit ein Heeßer Neubürger (Name der Redaktion bekannt). Nach seinen Kontounterlagen hat die Firma seit geraumer Zeit monatlich zwei Mal Gebühren für seinen Anschluss abgebucht. Daran hat sich trotz seiner mündlichen und schließlich auch schriftlichen Reklamation nichts geändert, bis er schließlich deshalb die Zahlungen einstellte.

veröffentlicht am 24.09.2008 um 00:00 Uhr

Als der Umzug von Rodenberg nach Heeßen bevorstand, habe er den Anschluss am alten Wohnsitz gekündigt und den neuen Standort mitgeteilt, versichert der betroffene Geschäftsmann. Diese Information ist bei Kabel Deutschland offensichtlich untergegangen, denn es wurde weiter für Rodenberg abgebucht und gleichzeitig für den neuen Wohnsitz. Das ist über einen langen Zeitraum hinweg so gelaufen. Unserer Zeitung liegen Kopien von Kontoauszügen aus dem März 2006 und aus dem Juni 2007 vor. In beiden Fällen sind zu den Abbuchungen unterschiedliche Rechnungsnummern angegeben worden. Demnach waren es auch getrennte Vorgänge. Der Heeßer forderte eine Klärung des Sachverhaltes. Aber bei Kabel Deutschland habe sich nichts bewegt, so der verärgerte Kabelkunde. Schließlich stellte er die Zahlungen ein. Im Februar teilte ihm dann eine Anwaltskanzlei aus Gütersloh mit, dass sie laut den Kundendaten ihrer Mandantin (Kabel Deutschland) keine Doppelbelastung erkennen könne. Die Forderungen bestünden zu Recht. "Jetzt erhalten wir monatlich eine Zahlungsaufforderung, aber auf unseren Vorwurf des doppelten Einzugs trotz erfolgter Kündigung wird nicht Bezug genommen", berichtet der Kabelkunde. Und er ergänze: "Was müssen die eigentlich für eine Buchführung haben, wenn die Doppelzahlung dort nicht nachprüfbar ist?" Der Heeßer will jetzt die Dinge auf sich zukommen lassen und wartet den sich vermutlich anbahnenden Rechtsstreit ab.

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