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MCB Bodenwerder feiert mit Vereinen

Seit 40 Jahren auf der Weser

BODENWERDER. Der Motorbootclub Bodenwerder (MCB) hat im Hafen sein 40-jähriges Bestehen mit 140 Gästen gefeiert.

veröffentlicht am 01.07.2019 um 15:51 Uhr
aktualisiert am 08.07.2019 um 13:45 Uhr

Der Vorsitzende Daniel Saba begrüßte Andreas Klabunde vom befreundeten DLRG-Ortsverein. Der gemischte Chor „Cantanti Dilittanti“ unterhielt die Gäste im Festzelt. Die Kaffeetafel mit gebackenen Kuchen der Mitgliedsfrauen fand viele Abnehmer. Der Baron von Münchhausen lief auf der „Alina de Mar“ in den Hafen ein. Er berichtete von seinen risikohaften Abenteuern und besang seine Heimatstadt Bodenwerder. Maritime Stimmung beschwor der Shantychor „Besanshot an“ aus Springe-Altenhagen mit Shantys und lud zum Mitsingen ein.

Daniel Saba hob in seiner Rede Ereignisse aus dem Gründungsjahr des MCB 1978 hervor. Der MCB wurde von sieben Personen gegründet. Der Club hat heute 105 Mitglieder, davon 28 in der Jugendgruppe. Der Präsident des DMYV, Winfried Röcker, und der Vorsitzende des Landesverbandes Motorbootsport Niedersachsen, Benno Wiemeyer, hoben die Bedeutung der Vereine und Häfen an der Oberweser hervor. Die Herausforderung, im Sommer mit dem niedrigen Pegelstand und im Winter mit Hochwasser fertig zu werden, sei nicht einfach.

Tanya Warnecke, Samtgemeinde-Bürgermeisterin Polle-Bodenwerder und der Bürgermeister der Stadt Bodenwerder, Schmidt, überbrachten Glückwünsche der Stadt und hoben die Bedeutung des schönen Hafens für die Region und den Tourismus hervor.

Jährlich kommen rund 70 Wassersportgäste in den Hafen, die ein oder mehrere Tage bleiben. Nachbarvereine wie der MCH Hameln, MBV Höxter und MYC aus Rinteln und eine Delegation des Yachthafens Dreiländereck waren zum Feiern angereist, um die Freundschaft zu den Nachbarvereinen zu pflegen.
Es konnten drei Mitglieder der 1. Stunde für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt werden, verliehen wurden drei Urkunden und Nadeln für 25 Jahre und drei Urkunden für zehnjährige Mitgliedschaft.

Diskjockey Rüdi und die Band Zottis sorgten für eine ausgelassene Stimmung und Tanz bis in den Morgen. Der Meergott Neptun beschwerte sich, dass er nicht eingeladen war. Zur Strafe musste der Vorsitzende einige Fragen zum Verein und zum Hafen beantworten. Fiel die Antwort nicht zu seiner Zufriedenheit aus, musste Daniel den Becher mit Weserwasser trinken und Besserung geloben. Zu später Stunde kam der singende Seemann Hannes Kröger mit dem Song von Hans Albers „Auf der Reeperbahn…“ und ein Double von Udo Jürgens platzte im Bademantel ins Zelt mit „Ich war noch niemals in New York…“ Das Festzelt hat gebebt.



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