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Urkunde für Herbert Habenicht und Ehrenteller für Udo König

Seit 25 Jahren leitet er Tundirum

Tündern. „Großes geschieht nur, wenn Menschen mehr leisten, als sie müssen.“ Dieses Zitat des SOS-Kinderdorf-Gründers Hermann Gmeiner stellt der Vorsitzende des Vereins für Heimatpflege und Grenzbeziehung „Tundirum“, Herbert Habenicht, den Mitgliedern zur Jahreshauptversammlung vor. Ehrenamtlich geführte Vereine könnten nur existieren und für die Gesellschaft da sein, wenn es Menschen gibt, die nach dem Gmeiner-Motto handeln. Deshalb wollte er den vielen Aktiven im Heimatverein danken, berichtet Pressewart Hans Jürgen Müller. Stellvertretend für alle nannte Habenicht die Spartenleiter, die über ihr jeweiliges Aufgabengebiet berichteten. Vom Dorfmuseum über das Backhaus, den Bauerngarten und das Tündern-Archiv bis hin zur Gruppe Bewegung und der plattdeutschen Gruppe sowie der Theatergruppe, den Muse-Frouwen und Museumsmännern reichen die Aufgabenfelder. Die Leiterinnen der Museumskinder stellten die Aktionen der Kids vor. Mit der Teilnahme am Umwelttag, dem Pascheeiersammeln zu Ostern und dem Kinderfest bei der Grenzbeziehung sowie der Pflege eines eigenen Beetes im Bauerngarten und dem Keksbacken im Backhaus sind die Aktivitäten der Kinder allen Bürgern in Tündern sichtbar.

veröffentlicht am 25.02.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 14.11.2016 um 16:02 Uhr

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Einen besonderen Dank in Form einer Urkunde für 25-jährige Vorstandsarbeit erhielt Herbert Habenicht von seinem Stellvertreter Heinrich Albrecht-Lübbe. „Unter Deiner Regie als Vorsitzender ist die Mitgliederzahl seit dem Jahr 2002 von 500 auf aktuell 896 gestiegen“, hob Albrecht-Lübbe hervor. Habenicht sei zunächst Vizevorsitzender gewesen und übernahm den Vorsitz dann im Jahr 2002. Ein Hauptanliegen von ihm und seiner Ehefrau Doris sei es, dass Familien mit Kindern und Jugendlichen dem Verein beitreten und aktiv mitgestalten. Herbert Habenicht habe viel Neues angeregt und bei der Erfüllung seiner Aufgaben stets alles gegeben. Das bestätigte auch Hamelns Oberbürgermeister Claudio Griese als Bürger von Tündern. Griese gratulierte auch den weiteren Jubilaren Inge Bormann, Lydia Jerschor, Gerda Kreye und Heide Lampe, die für ihre 40-jährige Vereinszugehörigkeit ausgezeichnet wurden.

Ein Ehrenteller aus Tündern, die höchste Auszeichnung des Ortsrates Tündern, überreichte Ortsbürgermeisterin Elke Meyer einem Mitbürger, der eher im Stillen wirkt und dennoch viel für die Dorfgemeinschaft tut: Udo König hält die Geschehnisse in Tündern seit vielen Jahren in Wort und Bild fest, erstellt DVDs von herausragenden Ereignissen und hilft bei der Erstellung von Vereins- und Jubiläumsbroschüren. In seinem elektronischen Archiv sind viele historische Fotos und Dokumente archiviert. Darüber hinaus unterstützt er die örtlichen Vereine mit seinen Akustikanlagen.

Die Wiederwahl von Herbert Habenicht als Präsident, Marlies Holste als Schriftführerin und Ralf Garlipp als Kulturwart war nur Formsache. Mit einem launigen Gedicht verabschiedete sich Horst Tönebön in seiner Funktion als Vorsitzender des Hamelner Grenzbeziehungsvereins von den tündernschen Heimatfreunden. Er wird in diesem Jahr seine Amtszeit in Hameln beenden, bleibt jedoch, so Herbert Habenicht, in Tündern als Tundirum-Mitglied stets herzlich willkommen.



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