weather-image
13°

Gemeinde erwirbt Land im Wert von 440 000 Euro

Seggebruch plant neues Wohngebiet

Seggebruch. Die Gemeinde Seggebruch plant ein neues Wohnbaugebiet im Ortsteil Seggebruch zwischen der Cronsbruchstraße und dem Rotdornweg. Das neue Wohngebiet schließt sich an die südlichen Grundstücke der Schachtstraße an. Die neu entstehende Straße „Im Cronsbruche“ mit einer Ost-West-Ausrichtung soll eine beidseitige Bebauung entlang der Fahrbahn bekommen.

veröffentlicht am 02.07.2013 um 19:49 Uhr
aktualisiert am 02.07.2013 um 21:47 Uhr

270_008_6453032_Ni_Seggebau_2.jpg

Autor:

Sven Buchenau

Für die Finanzierung des Projektes beschloss der Gemeinderat Seggebruch in der vergangenen Sitzung einen Nachtragshaushaltsplan, weil die Kosten für den Grunderwerb um 120 000 Euro höher sind als geplant. Die Gesamtkosten belaufen sich voraussichtlich auf 440 000 Euro.

Durch die Mehreinnahmen in der Gewerbesteuer sei der Ergebnishaushalt 2013 mit insgesamt 1 230 500 Euro nur um 30 800 Euro gegenüber dem Ursprungshaushalt gestiegen und somit nach wie vor ausgeglichen, erklärte Gemeindedirektor Ditmar Köritz den Ratsmitgliedern, die den Nachtragshaushaltsplan einstimmig genehmigten.

Die Art der baulichen Nutzung ist im Bebauungsplan Nr. 9 „Im Cronsbruche“ genau festgelegt. In dem künftigen Allgemeinen Wohngebiet (WA-Gebiet) sind Wohngebäude mit maximal zwei Wohneinheiten zugelassen. Ausgeschlossen sind Anlagen für Verwaltungen, Gartenbaubetriebe und Tankstellen. In Ausnahmefällen werden Betriebe des Beherbergungsgewerbes und sonstige nicht störende Gewerbe zugelassen.

Um dem Wohngebiet ein einheitliches Aussehen zu geben, ist die Haushöhe auf 9,5 Meter beschränkt und eine Bepflanzung im Naturraum mit heimischen Bäumen und Büschen Pflicht. Auf privaten Grundstücken ist je angefangene 400 Quadratmeter ein hochstämmiger Laub- oder Obstbaum Vorschrift.

Um die Grundstücke einsehen zu können, so Köritz, sei lediglich die Höhe von Einfriedungen entlang der öffentlichen Straßen auf 80 Zentimeter begrenzt. Eine Vielfalt gewährt die Gemeinde hingegen bei den Dachfarben. Von rot bis dunkelbraun und sogar schwarz und anthrazit sind hierbei zulässig.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt