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100 Jahre: Glänzender Auftakt des Kirchenjubiläums

Seelsorger: "St. Josef bleibt frei!"

Obernkirchen (sig). Vier Geistliche müssen ein stimmgewaltiges Quartett abgeben. Schließlich gehört eine gute Singstimme zu diesem Beruf. Nachhaltig stellten das ein zweites Mal Dr. Hermann Müntinga, Norbert Mauerhof, Herbert Schwiegk und Wilhelm Meinberg unter Beweis. Anlass war der Auftakt zum hundertjährigen Bestehen der katholischen Kirche St. Josef. Unterstützt wurde das pastorale Ensemble von der Gemeindereferentin Regina Doppke.

veröffentlicht am 02.07.2008 um 00:00 Uhr

Dabei sein ist alles: Pastor Wilhelm Meinberg (l.) beim Sägewett

Den Text zu diesem Anlass hatte Dr. Hermann Müntinga verfasst. Im Refrain hieß es dann nicht "Die Gedanken sind frei", sondern "St. Josef bleibt frei". Und auch dabei hatte sich der Verfasser etwas gedacht. Das unter Denkmalschutz stehende Gotteshaus soll den Kirchgängern selbst dann erhalten bleiben, wenn das Pfarramt in Obernkirchen nicht mehr besetzt ist. Fakt ist, dass Pfarrer Norbert Mauerhof die Bergstadt im zweiten Halbjahr verlassen wird. Natürlich hat diese Nachricht in der heimischen Region keine Freude ausgelöst. Das gilt für die katholischen und für die evangelischen Christen, denn die Ökumene darf man in Obernkirchen als geradezu vorbildlich bezeichnen. Das spiegelte sich auch in der Predigt von Pfarrer Norbert Mauerhof zur Eröffnung der Jubiläumswoche wider. Der Seelsorger erinnerte an den Gedenktag der beiden Apostel Paulus und Petrus. Sie waren verschieden, gehörten aber beide zu den Jüngern von Jesus. Mauerhof verglich damit die Gemeinden St. Marien und St. Josef. Im Anschluss an den Familiengottesdienst begann rund um das Gotteshaus ein buntes Treiben. Bei derökumenischen Kinder- und Jugendbücherei gab es frischen Eiskaffee, und außerdem konnten die Besucher dort aussortierte Bücher erwerben. Der Kinderspielkreis richtete eine Tombola aus. Dabei musste das Ziffernblatt der alten Kirchturmuhr der Stiftskirche in Ganggesetzt werden. Der Besuchsdienst verteilte kleine Engel, hergestellt aus den Seiten alter Gesangsbücher. Auch die Hospizgruppe stand für Gespräche zur Verfügung. Die Gastfamilien und das Betreuungsteam der Gomel-Kinder zeigten Fotos vom erst kürzlich zu Ende gegangenen Besuch der weißrussischen Feriengäste. Die evangelische und katholische Jugend boten im Pfarrgarten verschiedene Spielstationen an, und dieörtliche Feuerwehr machte sich bei der sommerlichen Wärme sehr beliebt mit Wassserspielen. Auf dem gesamten Gelände versammelten sich - vornehmlich im Schattenbereich - kleinere und größere Besuchergruppen. Sie ließen es sich dort gut gehen, denn es gab allerlei Nahrhaftes zur Stärkung und auch kühlende Erfrischungsgetränke. Besonders viel Spaß bereitete den Zuschauern und den Akteuren der Wettbewerb im Baumsägen. Die beste Technik entwickelte bei dieser Tätigkeit Jürgen Weißbricht mit seiner Ehefrau. Nach nur dreizehn Sekunden hatten sie eine Baumscheibe abgetrennt und damit den ersten Platz erreicht.



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