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Gegen spielstarke Tünderaner fehlen auch Thomas Mau und Paul Alles

SCR-Trainer Ulf Netzeband bangt um Spielmacher Andre Bentrup

Bezirksliga (jö). Rintelns Trainer Ulf Netzeband schaute sich am letzten Freitag Tünderns 8:0-Sieg gegen Exten an und war von den jungen Hamelnern beeindruckt: "Das war spielerisch extrem hochwertig, ich konnte keine großen Schwächen erkennen."

veröffentlicht am 05.10.2006 um 00:00 Uhr

Der SC Rinteln hat Tündern am Sonntag auf dem Steinanger zu Gast und muss sich etwas einfallen lassen, um die Spielfreude der Gäste zu unterbinden und den besten Bezirksligasturm zu bremsen. Dass der HSC/BW Tündern trotz seiner fußballerischen Fähigkeiten und seiner hohen Torquote nur Tabellenfünfter ist, gibt Ulf Netzeband ein wenig Hoffnung: "Man sieht, dass da etwas zu machen ist." Bei den Gästen treffen nicht nur Alexander Liebegott (9 Saisontore), Rene Hau (5) und Matthias Günzel (4). Die halbe Mannschaft betätigt sich als Vollstrecker. In der letzten Woche trat plötzlich Tim Piontek mit drei Toren in Erscheinung. Beim SC Rinteln schaut derzeit alles auf Andre Bentrup, der sich beim Siegüber Salzhemmendorf womöglich schwer verletzte. Falls der Spielmacher längerfristig ausfällt, hat Rinteln im Mittelfeld ein Kreativitätsproblem, weil auch Thomas Mau mit einer Rückenverletzung nicht einsatzfähig ist. Dem Tabellenzehnten fehlte nach Bentrups Verletzung schon beim Erfolg gegen Salzhemmendorf ein Lenker und Ideengeber. Ulf Netzeband war froh, unter schwierigen personellen Bedingungen das Spiel gegen den Tabellenletzten gewonnen zu haben: "Der Sieg war mit so viel Improvisation keine Selbstverständlichkeit." Am Sonntag wird auch Paul Alles verletzt ausfallen, der zu früh wieder einstieg. Doch es gibt auch positive Personalnachrichten: Christopher Möller und Sebastian Wittek sind gegen Tündern wieder.

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