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Schwindlig

Der Anstieg der Spritpreise kann selbst Marktwirtschaftler schwindlig machen. Der Benzinpreis müsse sich wieder durch Angebot und Nachfrage bilden und „nicht durch Ferienzeiten und Feiertage“, fordert der verbraucherpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Erik Schweickert. Dass ein erhöhtes Verkehrsaufkommen dazu beitragen kann, die Nachfrage an Tankstellen zu erhöhen, scheint dem Liberalen in der allgemeinen Aufregung entgangen zu sein. Zusätzlich befeuert wird die Debatte um die Preispolitik der Mineralölkonzerne durch das Bundeskartellamt. Die Ankündigung, gegen die großen Fünf der Branche ein Verfahren wegen der angeblichen Benachteiligung freier Tankstellen einzuleiten, mutet entschlossen an. Allerdings haben sich die Hüter des Wettbewerbs schon öfter an den Multis abgearbeitet – bisher ohne Erfolg. Die freien Tankstellen setzen derweil eher auf den Gerichtsweg. Ein erster Versuch im Jahr 2000 hatte ihnen zwar nichts eingebracht, doch inzwischen hat sich die Rechtslage geändert. Inzwischen dürfen die Mineralölkonzerne freien Tankstellen Kraftstoff nicht mehr teurer verkaufen als den eigenen. Dennoch kann den Autofahrern der Ausgang des Streits egal sein: Der Hauptgrund für die Preissprünge an der Zapfsäule sind die schwindenden Ölreserven.

veröffentlicht am 04.04.2012 um 21:37 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:01 Uhr

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