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Erzieherinnen qualifizieren sich bei der DLRG - und können Prüfungen abnehmen

Schwimmen lernen im Vorschulalter - damit es wirklich jeder kann!

Rinteln (ur). Kinderärzte, Pädagogen, Unfallexperten und auch die DLRG schlagen Alarm: Immer weniger Kinder lernen schwimmen!

veröffentlicht am 16.09.2008 um 00:00 Uhr

Wollen Kinder früh ans Wasser heranführen: Michael Henkel, Monik

"Es muss mehr für die Ausbildung in Kindergärten und Schulen getan werden", heißt es dazu von der DLRG: "Die Altersgruppe der bis zu Fünfjährigen ist ohnehin am häufigsten durch den Ertrinkungstod betroffen." Das ist auch einer der Gründe, weshalb die Lebensretter sich verstärkt bemühen, das Schwimmen schon im Vorschulalter zu forcieren. Mit Unterstützung eines bekannten Hautcreme-Herstellers (die mit dem blauen Wasserball...) hat die DLRG ein Projekt ins Leben gerufen, bei dem vor allem Kindergärten und Erzieherinnen einbezogen werden. In Rinteln beteiligten sich an dieser Qualifizierungsmaßnahme Michaela Rothert von der Kindertagesstätte "Klabauternest" und Sybille Radek von der Kita "Zum Gänseblümchen" in Engern. Die Erzieherinnen erwarben in diesem Rahmen das Rettungsschwimmerabzeichen in Silber und nehmen im nächsten Jahr am Seminar "Spielerische Grundlagen der Wassergewöhnung teil", um auch schon die Jüngsten an den richtigen Umgang mit dem nassen Element heranzuführen. Wie Michael Henkel als technischer Leiter der DLRG-Ortsgruppe Rinteln bekannt gab, dürfen die Erzieherinnen mit dieser Qualifikation sogar die Prüfung zum "Seepferdchen" abnehmen, die den kindgerechten Einstieg in das Schwimmen bildet.

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