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"Vocapella" konzertiert in der Kirche Petzen /Überzeugend mit Rachmaninow und Bruckner

Schwieriges meistert der Chor spielend

Petzen (mig). Vor allem geistliche Musik hatten die Sänger von "Vocapella" im Programm, als sie vor kurzem in der Petzer Kirche ein Abendkonzert gaben. Schwierige Stücke etwa von Rachmaninow meisterte der Chor spielend.

veröffentlicht am 23.02.2007 um 00:00 Uhr

Die Suche nach dem richtigen Eingang - das Hauptportal war nach Sturmschäden geschlossen - wurde durch das großartige Konzert mehr als belohnt. Unter der Leitung von Dorothee Derscheid präsentierten sich die Stimm-Artisten einmal mehr als harmonische Einheit. Davon profitierten vor allem die geistlichen Lieder und Werke - die Sänger achteten hier vor allem auf die genaue Intonation. Besonders beeindruckt zeigten sich die Besucher von der "Seligpreisung" von Sergej Rachmaninow. Der Komponist, der, wie einer der Sänger erklärte, "Kirchenmusik sehr geliebt hat", war morgens immer früh aufgestanden, um sich die Mönche in der Nachbarschaft anzuhören. Ebenfalls vom gregorianischen Gesang inspiriert zeigte sich das "Tantum ergo" von Maurice Durufle (1902-1986). Hier hatten die Sänger vor allem auch die an- und abschwellenden Lautstärken gut im Griff. Hervorzuheben auch das "Locus iste" von Anton Bruckner (1824-1896). Mit viel Emphase arbeitete "Vocapella" die tiefe Religiosität des Autors deutlich heraus. Fazit des spannenden Abends: Vor allem vor modernen Stücken schreckten die "Vocapellisten" nicht zurück. Ob nun "Totuas tuus" von Henry Mikolaj Gorecki (1933) oder "Bogoroditse djevo" von Arvo Pärt (1935) - die Künstler hatten auch bisher eher selten Gehörtes im Programm.



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