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Feuchter Abfall friert schnell in Tonne fest

Schwierige Müllabfuhr bei Minusgraden

Kreis Holzminden (r). Der Winter hat das Weserbergland fest im Griff. Trotzdem erwarten die Bürger, dass die Abfallentsorgung wie gewohnt funktioniert. Diese Aufgabe ist nur zu gewährleisten, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen: Die Gemeinden müssen die Straßen geräumt haben, damit die schweren Müllfahrzeuge die Grundstücke anfahren können. Die Anwohner sollten den Schnee nicht nur vom Bürgersteig räumen, sondern auch einen Durchlass für die Mülltonnen in die Schneeberge graben. Außerdem müssen die Tonnen am Fahrbahnrand stehen. Die Müllwerker können aus zeitlichen Gründen die Tonnen nicht von den Grundstücken zu holen.

veröffentlicht am 07.01.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 23:21 Uhr

Bei strengem Frost ist das Risiko, dass der Abfall in den Bioton
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Biotonnen sind bei Minusgraden besonders von Komplikationen betroffen. Der feuchte Abfall friert leicht fest und kann bei der Leerung dann nicht aus der Tonne rutschen. Ein mechanisches Rütteln erfolgt an der Schüttung des Müllfahrzeuges automatisch, hilft aber nicht, wenn Tonne und Abfall zu einer Einheit gefroren sind.

Der Tipp der Abfallwirtschaft des Landkreises Holzminden, kurz AWH: Die Biotonnen in der Nacht vor der Leerung frostfrei aufstellen und erst kurz vor der Leerung an den Straßenrand stellen. Die wichtigste Vorsorge muss bereits beim Befüllen erfolgen: In Zeitungspapier eingewickelt, wird die Feuchtigkeit der Abfälle aufgesaugt. Je feuchter der Abfall und je niedriger die Außentemperatur desto mehr Zeitungspapier ist zweckmäßig.

Bereits einmal angefrorene Biotonnen bei der nächsten Abfuhr trotz strengen Frostes einfach wieder zur Leerung bereitzustellen, ist zwecklos. Die vorhandene Feuchtigkeit friert in wenigen Minuten fest. Nun hilft nur noch das Ausleeren der Biotonne in neutrale blaue Säcke.



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