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Damen der SG Rusbend/Bückeburg verlieren in der Bezirksoberliga 56:88

Schwerer Rückschlag im Spitzenspiel gegen den TSV Stelingen

Basketball (rh). Das war ein schwerer Rückschlag für die Damen der SG Rusbend/Bückeburg im Kampf um die Meisterschaft in der Bezirksoberliga. Die Mannschaft verlor das Spitzenspiel gegen den TSV Stelingen mit 56:88. Die Höhe der Niederlage lässt auch wenige Chancen, mit dem Rückspiel den direkten Vergleich noch für sich zu entscheiden.

veröffentlicht am 11.11.2008 um 00:00 Uhr

Nur Vanessa Jackson (l.) zeigte keinen Respekt und punktete im e

Bezirksoberliga Damen - SG Rusbend/Bückeburg - TSV Stelingen 56:88 (31:41). Das Spiel begann erwartet: hochklassig, spannend und mit viel Einsatz auf beiden Seiten. Nach wenigen Minuten führte die SG dann auch 18:16 und vieles deutete auf ein enges Match hin. Offenbar aus Angst vor der eigenen Courage verlor die SG immer mehr ihre Linie. Nervosität machte sich breit. Man hatte den Eindruck, dass viele der jungen Spielerinnen viel zu viel Respekt vor den groß gewachsenen routinierten Gästespielrinnen zeigten. Allein mit der starken Vanessa Jackson hatte die Stelinger Abwehr so ihre Probleme. Sie erzielte im ersten Durchgang 13 Punkte. Nach der Pauseänderte dann der TSV seine Abwehrstrategie. Vier Spielerinnen standen in einer Zonenverteidigung, die fünfte spielte konsequente Manndeckung gegen Vanessa Jackson. Und der Erfolg stellte sich prompt ein. Die gefährlichste Angreiferin der SG war so aus dem Spiel genommen. In der zweiten Halbzeit gelang ihr nur noch ein Freiwurfpunkt. Im dritten Viertel fiel dann auch die Entscheidung. Zwar versuchten die Gastgeberinnen, allen voran Alexandra Keich, noch einmal das Blatt zu wenden. Doch da gab es eigentlich schon keine Chance mehr. Vielleicht hätte man versuchen sollen, den Rückstand noch etwas energischer zu reduzieren, um in Stelingen noch bessere Chancen zu haben. SG: Jackson 14, Alexandra Keich 10, Fischer 6, Jurisic 5, Büsking 5, Dietrich 4, Alija 4, Colak 4, Busch 3, Otto, Köse. TSV Barsinghausen - TuS Lindhorst 65:34 (34:13). Der TuS begann sehr konzentriert mit guter Verteidigung. So stand die Partie nach acht Minuten 9:8. Leider ließ bei den Lindhorsterinnen dann die Konzentration stark nach. Eine ganze Reihe von unnötigen Ballverlusten brachte noch vor der Halbzeit eine Vorentscheidung. Überhastete Aktionen im Angriffsspiel, aber auch eine deutliche Steigerung in der Abwehr kennzeichneten dann das vierte Viertel. Erst im Schlussabschnitt gelangen dem TuS dann auch einige sehenswerte Angriffszüge. Vor allem Irina Graf war es, die mit einigen starken Dribblings sehr schöne Körbe erzielen konnte. Zufrieden war der Trainer am Schluss mit der Abwehrarbeit, unzufrieden mit den vielen Unkonzentriertheiten, die die Mannschaft in dieser Saison einfach nicht abstellen kann und die immer wieder für Rückschläge sorgen. TuS: Irina Graf 6, Gallus 6, Krasnici 5, Louisa Hartmann 2, Hasemann 2, Julia Hartmann 2, Dudek 5, Viktoria Graf 6.

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