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"Nachtausgabe" begeistert mit Copacabana-Karneval / Ungestüme Lebensfreude mit "Vera's Brasilshow"

Schweißtreibende Samba-Sause zum Jubiläum

Bückeburg (bus). Die gemeinsam von der Volksbank in Schaumburg und der Schaumburg-Lippischen Landes-Zeitung (LZ) auf die Beine und die Bühne gestellte "Nachtausgabe" hat ihr zehnjähriges Bestehen gefeiert. Zum Jubiläum gabs - auch als Reminiszenz an die Premiere im Februar 1998 - eine nach allen Regeln lateinamerikanischen Fastnachtskunst in Szene gesetzte Samba-Show. "So kann es noch mindestens zehn Jahre weitergehen", waren die Besucher des Copacabana-Karnevals im Anschluss an den schweißtreibenden Auftritt von "Vera's Brasilshow" in der Volksbank-Kundenhalle einer Meinung.

veröffentlicht am 07.02.2008 um 00:00 Uhr

Die Tänzer, Trommler und Akrobaten bieten Artistik und athletisc

Vor Beginn der Samba-Sause statteten Ex-Volksbank-Vorstand Ernst Engelking und LZ-Verlagsleiter Stefan Reineking Monika Luhmann ihren Dank für deren "gewisses Händchen" bei der Zusammenstellung der Nachtausgabe-Programme ab. Die künstlerische Leiterin - Eigencharakterisierung: "Mutter der Nachtausgabe" - habe entscheidend zum dauerhaften Erfolg der Serie beigetragen und das Publikum zu einer "netten, liebenswerten Familie" zusammenwachsen lassen, sagte Engelking. Die Schau bot das gesamte Spektrum des für seine ungestüme Lebensfreude gerühmten Faschings brasilianischer Ausprägung. Das 1993 von Vera Homayunfar gegründete Ensemble sparte weder an farbenprächtigen Kostümen noch an heißen Tänzen oder perfekter Choreographie. In der paritätisch mit jeweils fünf männlichen und fünf weiblichen Künstlern besetzten Formation spiegelte sich zudem eine gehörige Portion Professionalität wider - die Gruppe hatte unter anderem während der Fußball-WM 2006 in Deutschland die Ehrengäste in den VIP-Lounges begeistert. Die große Erfahrung trug ihren Teil dazu bei, dass die Vorstellung nicht zur bloßen Fleischbeschau verkam. Und dass, obwohl für den Transport der Körperbekleidung der zehn Akteure "zur Not eine Einkaufstüte" ausreiche, wie Managerin Barbara Blust gegenüber unserer Zeitung erläuterte. "Was hier abermitunter federleicht rüberkommt ist für die Tänzer höllenanstrengend", vermittelte Blust ein weiteres Detail aus der Samba-Welt. Im ebenfalls in etwa paritätisch mit Männern und Frauen besetzten Publikum stießen die in flottem Personal- und Kostümwechsel vorgetragenen Showteile auf einheitliche Begeisterung. Da traf es sich gut, dass die Tänzer, Trommler und Akrobaten das Mehr der Mädels an Anmut und Eleganz mit Artistik und athletischer Körperausformung wettmachen konnten. Und als die turbulente Truppe die Zuschauer zur gemeinsamen Polonaise bat, konnte man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass das Volksbank-Gebäude nicht im Schatten des Bückeburger Rathauses sondern des Zuckerhutes von Rio de Janeiro errichtet wurde.

Die Tänzerinnen überzeugen mit Anmut, Eleganz und farbenprächtig
  • Die Tänzerinnen überzeugen mit Anmut, Eleganz und farbenprächtigen Kostümen. Fotos: bus


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