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Feuerwehr steht vor geschlossener Bahnschranke / Brand schnell gelöscht

Schweißfunken entzünden eine Absauganlage in Stüken-Halle

Rinteln (wm). Gestern morgen 9 Uhr, Feueralarm bei der Firma Stüken in der Nordstadt: Die Absauganlage in der Schweißerei in der Südwestecke des weitläufigen Firmengelände brennt.

veröffentlicht am 15.06.2007 um 00:00 Uhr

Die noch qualmende Anlage wird aus der Halle geschafft.

Die Rintelner Feuerwehr rückt sofort aus und wäre normalerweise in fünf bis sieben Minuten auf dem Firmengelände gewesen - wäre da nicht die Bahnlinie. Und wie der Zufall es will, stehen die Feuerwehrfahrzeuge vor geschlossener Schranke. Für die Feuerbekämpfung bei Stüken kein ernsthaftes Problem, bei dem Unternehmen sind immerhin rund 30 Mitarbeiter beschäftigt, die Mitglieder von verschiedenen Feuerwehren sind, Brandschutzbeauftragter Klaus Werner Volker ist sogar Ortsbrandmeister in Lauenau. Der koordinierte dann auch die Aktion vor Ort und wies die eingetroffenen Rintelner Feuerwehrleute in die Lage ein. Die Verbindungsschläuche der Anlage wurden getrennt, die Absauganlage, ein transportabler Kasten, aus der Halle entfernt. Dass dort vorher, schon bei der Feuermeldung, alle Mitarbeiter veranlasst worden sind, die Halle sofort zu verlassen, versteht sich von selbst. Der kaufmännische Geschäftsführer Dr. Hubert Schmidt wertete dann auch den Brand als "kleines, lokales Ereignis". Seine Fachleute gingen davon aus, so Dr. Schmidt, dass das Feuer durch angesaugte Schweißfunken verursacht worden sein könnte. Daranhätten sich dann die in der Absauganlage angesammelten Rückstände entzündet. Dr. Schmidt schätzt den Schaden auf 500 bis 10 000 Euro. In der Halle selbst hätte es glücklicherweise keine Schäden gegeben, selbst das Hallendach sei intakt geblieben.



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