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Ausbreitung der Schweinepest unterbinden

Schwarzwildbestände reduzieren

Wenn an der Kirrung der Futtermais nur auf dem Bachentisch vorgelegt wird, dann gibt es 53 Prozent weniger Frischlinge, ohne dass ein Schuss fällt.

veröffentlicht am 21.04.2020 um 22:22 Uhr

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Zu: „Landwirte in großer Sorge“, vom 17. April


Wenn weibliche Frischlinge in ihrer Jugend zusätzlich zur natürlichen Nahrung mit Futtermais an der Kirrung gefüttert werden, dann werden sie nicht erst nach zwei Jahren selbst Frischlinge bekommen, sondern schon nach einem Jahr. 53 Prozent aller Frischlinge stammen heute von diesen Frischlingsbachen.

Von dem Bachentisch, der 60 Zentimeter hoch ist, bekommen die Frischlinge keinen Mais und werden nicht zu Frischlingsbachen. Mit diesem einen Satz ist die Lösung der Wildschweineschwemme aufgezeigt und gleichzeitig auch der Grund, weshalb der Bachentisch nicht eingesetzt wird.

Jäger wollen Wild schießen. Sie sträuben sich gegen den Bachentisch, der die Kirrjagd nicht behindert und fördern durch die Futtergaben an Frischlinge an den Kirrungen die Schwarzwildvermehrung.

Es wäre wichtig für die Bauern und Jäger, wenn jetzt die Schwarzwildbestände reduziert werden. Ist die Schweinepest ausgebrochen, dann ist es zu spät.



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