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Teilstrecke der Regenwasserkanalisation erneuert - Investition von 30 000 Euro / Sohle war bereits herausgebrochen

Schwarzer Weg: Neue Rohre sind stabiler und größer

Obernkirchen (sig). Risse und Absenkungen im Bereich des "Schwarzen Weges" hatten vor einiger Zeit nicht nur die Anlieger alarmiert, sondern auch den zuständigen Fachbereich der Stadtverwaltung und den Landkreis. Eine unterirdische Untersuchung per Kamera legte die Gründe offen: Die an der Ostseite der Fahrbahn Anfang der siebziger Jahre verlegte Kanalisation war marode geworden. Es zeigte sich aber auch, dass es dort nicht nur altersbedingte Schäden gab, sondern auch solche, die durch aggressive Gewässer verursacht worden sein müssen.

veröffentlicht am 03.11.2006 um 00:00 Uhr

Die jetzt erneuerte Regenwasserkanalisation besteht aus dickeren

Die Sohle der Betonrohre war angegriffen und an verschiedenen Stellen gar nicht mehr vorhanden. Nachdem in diesem Jahr bei einem Störfall, zu dem die Feuerwehr gerufen wurde, bei der Glasfabrik Natronlauge ausgelaufen war, verstärken sich Befürchtungen in diese Richtung. Vom Schwerlastverkehr konnten die Beschädigungen nicht sein, denn der wird schon seit vielen Jahren nicht mehr über den Schwarzen Weg geleitet. Für die Stadt bestand in jedem Fall Handlungsbedarf. Deshalb hat der Rat auch grünes Licht gegeben zur Sanierung der Kanalisation für das Oberflächenwasser in einem Teilbereich des Schwarzen Weges. Rund 30 Meter lang ist der erneuerte Abschnitt. Die neuen Rohre, verlegt in 1,30 Metern Tiefe, haben jetzt einen größeren Durchmesser (600 statt 400 Millimeter) und sind dickwandiger. Außerdem wurden zwei Schachtbauwerke für seitliche Einleitungen gebaut. Rund 30 000 Euro hat diese dringende Maßnahme gekostet. Dabei wird es jedoch nicht bleiben, denn der sich daran anschließende Abschnitt, der noch etwas länger ist, muss ebenfalls saniert werden. Wenn es die Haushaltslage zulässt, dürfte das im nächsten Jahr, spätestens aber 2008 geschehen. Die Rohrleitung des Schwarzen Weges mündet in den Strang, der in der Rintelner Straße liegt. Das ist bei starken Regenfällen ohnehin eine Problemzone. Häufig genug läuft dann Wasser, das die Kanalisation nicht so schnell aufnehmen kann, über die verkehrsreiche Landesstraße und von dort auch in die abfallende Willi-Hormann-Straße. Die Stadt hofft, dass künftig Störfälle vermieden werden können, bei denen andere Flüssigkeiten als das normale Oberflächenwasser in das Kanalisationsnetz gelangen. Sie ist auch vom Landkreis gehalten, darauf ihr Augenmerk zu legen.

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