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Fenster der Friller Kirche werden erneuert

Schutzglas und neues Blei

Frille (mig). Das 100. Baujubiläum der Friller Kirche im Jahr 2011 wirft seine Schatten voraus. Im Zuge der geplanten Innenrenovierung sollen die wertvollen Kirchenfenster saniert werden, außerdem wird die Beleuchtung erneuert. Die Maßnahmen sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.

veröffentlicht am 11.06.2008 um 00:00 Uhr

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Das Gutachten einer Paderborner Fachfirma brachte es an den Tag: Trotz eines guten Allgemeinzustandes haben die zwischen 1910 und 1911 hergestellten Fensterüber die Jahre an vielen Stellen gelitten. Vor allem Vandalismus und Einbruchsversuche haben dem Glas zugesetzt, jetzt sollen die Fenster durch bruchsicheres Außenglas geschützt werden. Um die Fenster vollständig zu sanieren und vor weiteren Beschädigungen zu sichern, muss außerdem das Halt gebende Bleinetz erneuert werden. Bei der Finanzierung der Maßnahme soll ein "traditionsreiches Verfahren" zur Anwendung kommen. "Die beiden großen Fenster an der Nord- und Südseite wurden 1911 sowohl vom Fürstlichen Konsistorium in Bückeburg als auch von Witwe Nobbe aus Schaumburg-lippisch Frille Nr. 13 bezahlt. Beide Spender sind in den Fenstern verewigt. Dieses sehr traditionsreiche Verfahren, um Zuschüsse für die Renovierung der Fenster zu bitten, soll wieder aufgenommen werden", schreibt Pastor Joachim Liebig (Superintendent) im Gemeindebrief und bittet die Gemeindemitglieder um Spenden. Der Clou: Wer sich an der Renovierung eines ganzen Fensters oder großer Teile davon beteiligt, kann in geeigneter Weise auf dem Fenster vermerkt werden. Unter weitgehender Beibehaltung der bisherigen Beleuchtung sollen zudem die Anfang der 1960er Jahre angebrachten Beleuchtungskörper ersetzt werden. Geplant ist ein Kompromiss, der einerseits modernen Ansprüchen genügt und andererseits dem denkmalgeschützten Innenraum der Kirche Rechnung trägt.



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