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Schule am Deister soll im kommenden Schuljahr umziehen / Förderbereich "Lernen" läuft am 1. August 2008 aus

Schulumzug kostet den Landkreis 3,5 Millionen Euro

Bad Nenndorf/Rodenberg (bab). Die Umzugspläne für die Schule am Deister werden konkreter. Die Kreisverwaltung hat ein Konzept vorgelegt, nach dem der Umbau der Rodenberger Gebäude und der Umzug der Förderschule in den kommenden beiden Jahren umgesetzt werden sollen. Davon profitiert auch das Bad Nenndorfer Gymnasium. Dieses erhält denPlatz, den die Schule am Deister frei macht. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 3,5 Millionen Euro.

veröffentlicht am 12.09.2007 um 00:00 Uhr

Mit dem Umzug der Schule am Deister rechnet der Kreis im Laufe des Schuljahrs 2008/2009. Der Förderschwerpunkt Lernen wird zu Beginn des nächsten Schuljahrs eingestellt. Die entsprechenden Schüler werden danach in Stadthagen unterrichtet. Dieses Vorgehen betrachtet der Landkreis als sinnvoll, weil er einen Umzug mitten im Schuljahr für "unglücklich" hält. Die Räume in Rodenberg würden nicht ausreichen, um dort eine parallele Beschulung der Bereiche Lernen und Geistige Entwicklung umzusetzen. Für einen Umzug sind umfangreiche Bauarbeiten an Julius-Rodenberg-Schule und Stadtschule notwendig. Damit die Schule am Deister den Standort verlegen kann, müssen die derzeit ausgegliederten fünften und sechsten Klassen der Rodenberger Haupt- und Realschule in das Gebäude der Stadtschule ziehen.Die dadurch frei werdenden Klassenräume an der Langen Straße sollen für künftige Zwecke um drei erweitert werden. In der Verbindung zwischen Grundschul- und Förderschultrakt plant die Verwaltungsbehörde einen Mensa- und Freizeitbereich. Das dreigeschossige Gebäude muss außerdem behindertengerecht gestaltet werden. Es werden spezielle Sanitätsräume und zwölf Küchenzeilen benötigt. Der wesentliche Teil des Umbaus der Stadtschule soll im Erdgeschoss des Traktes erfolgen, in dem zurzeit Lehrerzimmer, Verwaltungsräume und Bücherei untergebracht sind. Vier zusätzliche Klassenräume, drei weitere Gruppenräume sowie Verwaltungs- und Funktionsräume sieht der Umbauplan vor. Nicht nur Schüler, sondern auch Lehrer brauchen mehr Platz, weil das Kollegium dann komplett im Schulzentrum untergebracht sein wird. Deshalb wird das Lehrerzimmer verlegt und vergrößert. Der Kreisschulausschuss hat sich einstimmig für den erarbeiteten Vorschlag ausgesprochen. In der kommenden Woche wird der Kreistag entscheiden.



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