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Probleme mit Verkehr befürchtet

Schulumzug: Details müssen geklärt werden

Samtgemeinde Rodenberg (bab). Im Zuge des Umzugs der Förderschule von Bad Nenndorf nach Rodenberg müssen offensichtlich noch etliche Details geklärt werden. Das zeigte sich in der Sitzung des Schulausschusses des Samtgemeinderats. Es soll außerdem die Zukunft der Bücherei geklärt werden. Für die Reinigung der Schulen wird das Personal der Samtgemeinde sorgen. Die Beschäftigung von Fremdfirmen lehnt die Verwaltung ab.

veröffentlicht am 10.10.2007 um 00:00 Uhr

Die Verwaltung nimmt die Entscheidung des Landkreises grundsätzlich positiv auf. "Wir freuen uns, dass der Schulstandort gestützt wird", sagte Samtgemeindebürgermeister Uwe Heilmann während der Sitzung. Bevor konkrete Maßnahmen eingeleitet werden, müsse jedoch noch eine Feinabstimmung mit der Schule getroffen werden. Den Gebäudekomplex an der Langen Straße wird die Grundschule sich dann mit der Förderschule teilen. "Wir müssen die Pläne erst einmal sacken lassen", meinte Grundschulleiterin Brigitta Doering bei der Sitzung. Vom Prinzip her werde die Grundschule in dem historischen Teil des Gebäudes bleiben und ineinem Teil des Anbaus. Gemeinsam werde wohl die geplante Mensa in den aufgeständerten Räumen über einem der Eingänge genutzt werden. Da eine gemeinsame Nutzung der sanitären Anlagen nicht möglich sei, müssten für die Förderschule neue Toiletten eingebaut werden. Sorgen macht sich Doering um den Verkehr rund um die Einrichtung. "Es ist jetzt schon eng vor der Schule, wenn die Eltern ihre Kinder bringen und abholen", beschrieb die Rektorin. Da auch die Schüler der Förderschule gebracht würden, habe man schon überlegt, den Schulbeginn unterschiedlich zu gestalten. "Es sind noch einige Gespräche erforderlich", schloss Doering ihre Einschätzung ab. Thema im Ausschuss war auch der künftige Standort der Bücherei. "Das ist die letzte Chance, unsere Bücherei in der Schule unterzubringen", meinte SPD-Fraktionssprecher Peter Friedrichkeit. "Diese Chance bekommen wir nicht wieder." Ein Kriterium, auf das die Verwaltung achten möchte, ist die Reinigung. "Wir legen Wert auf eigene Kräfte", sagt Heilmann. Der Landkreis würde lieber Fremdfirmen engagieren, was die Samtgemeinde ablehne. Rodenberg habe sich verständigt, dafür zwei Reinigungskräfte vom Kreis zu übernehmen. Nach der Nutzungsvereinbarung sollen die Kosten,die durch den Einzug entstehen, nach einem neuen Schlüssel berechnet werden, der auf der Anzahl der Quadratmeter beruht. Am Rande des Themasäußerte sich Lauenaus Schulleiter Detlef Jelitto über die Qualität der Reinigung. Nach seiner Meinung lässt die Sauberkeit hier und da zu wünschen übrig. "Die Kolleginnen müssen selber schon putzen", teilte er mit. Ohne den Hausmeister hätte die die Albert-Schweitzer-Schule große Schwierigkeiten. Heilmann versicherte, dass es nach dem gängigen und bewährten Stundenschlüssel in Lauenau sogar einen Überhang an Reinigungskräften gibt.

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