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Aufstockung der Stadtschule in Arbeit

Schulumbau passt für IGS - Bis 2009 soll alles fertig sein

Rodenberg (bab). Der Umbau der Rodenberger Schulen schreitet voran. Der Landkreis wird bis zum Schulbeginn grundlegende Bauarbeiten an der Stadtschule und der Julius-Rodenberg-Schule ausführen. Die Grundschule wird für den neuen Nachbarn, die Schule am Deister, umgerüstet. Die Stadtschule bekommt Platz für die ausgelagerten fünften und sechsten Klassen und wird dann auch alle Voraussetzungen besitzen, um zur IGS umgewandelt zu werden.

veröffentlicht am 04.08.2008 um 00:00 Uhr

Bei der Stadtschule wird aufgestockt. Der Landkreis will den Auf

Bis zum Schuljahr 2009/2010 wird es dauern, bis die Bauvorhaben abgeschlossen sein werden. Bei der Stadtschule will der Landkreis bis zu diesem Sommerferienende mit der Aufstockung im Rohbau fertig sein, so Hochbauamts-Leiter Fritz Klebe. Bis Ende 2008 sei geplant, den Verwaltungsbereich (Lehrerzimmer), Bücherei und Caféteria fertigzustellen. Die Umbauten an der Stadtschule seien zurzeit mit sehr viel Lärm verbunden, deshalb bedanke sich der Landkreis bei den Anliegern für deren Verständnis und Geduld, so Klebe. Acht allgemeine Unterrichtsräume bekommt die Haupt- und Realschule zusätzlich. Bücherei und EDV-Räume werden erweitert und zwei neue Gruppenräume baut der Kreis. Zudem gibt es ein Beratungslehrerzimmer. Die Schule an der Suntalstraße wird vorbereitet, um künftig auch die fünften und sechsten Klassen dort beschulen zu können. Diese sind bisher auf dem Gelände der Grundschule untergebracht, wo ehemals die Orientierungsstufe angesiedelt war. Sobald die neuen Räume der Stadtschule bezugsfertig sind, werden die Klassen sukzessive umziehen. Hauptschule und Realschule seien dann an einem Ort konzentriert, so Klebe. "Und es passt ebenfalls für eine IGS", sagt der Chef des Hochbauamtes. Der Kreis hat auch Rodenberg als Standort für eine zusätzliche Integrierte Gesamtschule in Schaumburg vorgeschlagen. Der ohnehin geplante Umbau sorgt dafür, dass auch räumlich alles für eine Umwandlung der Schulform vorbereitet wäre. Wenn die Fünft- und Sechstklässler umziehen, bekommen die Grundschüler neue Nachbarn. Die Förderschule für geistige Entwicklung, Schule am Deister, zieht von Bad Nenndorf nach Rodenberg. Dafür muss das Gebäude nicht nur für die speziellen Zwecke erweitert, sondern auch behindertengerecht ausgebaut werden. Der Landkreis hat sich nun doch dazu entschieden, den notwendigen Fahrstuhl an den aufgeständerten Vorbau der Schule zu legen. Der Schulausschuss des Rates der Samtgemeinde Rodenberg hatte den Standort kritisiert. "Wir müssen auch die Mensa beliefern können", begründet Klebe die Entscheidung des Kreises. Die Kantine soll eben im Vorbau untergebracht werden. Deshalb sei dort der Aufzug am praktikabelsten. Auch mit der Verkehrssituation hat sich der Landkreis inzwischen beschäftigt. "Es soll sichere Vorfahrt für die Schülerbeförderung realisiert werden", umreißt Klebe das Ziel. Ihm sei bewusst, dass die Verhältnisse "sehr beengt" sind. Bis zum Ferienende will der Landkreis die Fundamente für die Anbauten gelegt haben. Die Fluchttreppe im Süden der Schule wurde bereits versetzt. Bisher haben sich die Bauarbeiten auch auf die Umlegung der Entwässerungsleitung konzentriert.

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