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Schulmodell bleibt Wallensen vorerst erhalten

Salzhemmendorf/Wallensen (tk). Der Widerstand der Eltern gegen die geplante Bündelung (Poolung) der sonderpädagogischen Grundversorgung in Salzhemmendorf und Coppenbrügge zeigt offenbar Erfolg. Auf der gestrigen Ratssitzung wurde nicht wie angekündigt eine Entscheidung gefällt – vielmehr wurde das Thema auf unbestimmte Zeit vertagt.

veröffentlicht am 20.03.2009 um 14:51 Uhr

kempe
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Salzhemmendorf/Wallensen (tk). Der Widerstand der Eltern gegen die geplante Bündelung (Poolung) der sonderpädagogischen Grundversorgung in Salzhemmendorf und Coppenbrügge zeigt offenbar Erfolg. Auf der gestrigen Ratssitzung wurde nicht wie angekündigt eine Entscheidung gefällt – vielmehr wurde das Thema auf unbestimmte Zeit vertagt. Bürgermeister Martin Kempe hatte einen entsprechenden Antrag gestellt und darin gefordert, den Tagesordnungspunkt über die Regelung der sonderpädagogische Grundversorgung von der Agenda zu nehmen. Zu seiner Begründung erklärte er, dass im Vorfeld die Schulbehörde signalisiert hätte, dass ein Antrag auf Bündelung keine Aussicht auf Erfolg haben würde. „Es liegen nun weitere Stellungnahmen und Initiativen vor, die uns vor eine neue Situation stellen“, sagte Kempe. Der Rat sei daher nicht genügend vorbereitet, um in der Sache entscheiden zu können.  Bei den zahlreich erschienene Eltern und den anwesenden Elternvertretern der Grundschule Wallensen, stieß die Entscheidung des Rates, den Tagesordnungspunkt zu streichen, auf positive Resonanz. Für die Eltern förderungsbedürftiger Kinder bedeutet diese Entscheidung, dass das bestehende Schulkonzept auch im Schuljahr 2009/10 unverändert weitergeführt wird. Jens Kottlarz vom Schulvorstand sprach von den Kindern „als wahre Gewinner des Abends“, da die Schule durch diese Entscheidung ihre Arbeit unverändert weiterführen könne.



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