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Hauptschule und Realschule bleiben zunächst selbstständig

Schulfusion von "Herder" und "Grawi" ist bis 2010 vom Tisch

Bückeburg (jl). Nicht weil die Herderschule und die Graf-Wilhelm-Schule dagegen wären, sondern weil es zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht passt, sollen Real- und Hauptschule am Unterwallweg auf jeden Fall bis zum Beginn des Schuljahres 2010/2011 selbstständig bleiben. Das ist der Wunsch beider Einrichtungen. Das ist auch der Vorschlag der Kreisverwaltung, dem als erstes Gremium am Montag der Schul- und Berufsschulausschuss einstimmig gefolgt ist.

veröffentlicht am 16.05.2007 um 00:00 Uhr

Rektorin Dirka Rödenbeck (l.) von der Graf-Wilhelm-Schule und Re

Die mögliche Verschmelzung zur Haupt- und Realschule, die nicht nur bei manchen Akteuren für erhöhte Blutdruckwerte gesorgt hatte, ist nach "konstruktiven Gesprächen", so die Erste Kreisrätin Eva Burdorf, vorerst vom Tisch. Burdorf machte deutlich, dass die Ausschlag gebenden Argumente nicht eine Oppositionshaltung der Schulen gegen die Verschmelzung gewesen seien. So hat die Herderschule angeführt, dass sie sich nach einigen baulichen Veränderungen an ihrem Stammsitz auf dieses Gebäude konzentrieren könne. Das soll auch geschehen. 70 000 Euro stehen für die Schaffung neuer Klassenräume in diesem Jahr zur Verfügung. Bei der Fusion wären akut höhere Investitionen nötig gewesen, zum Beispiel für einen neuen Verwaltungstrakt und neue Lehrerzimmer. An der Graf-Wilhelm-Schule besteht laut Burdorf angesichts der Anmeldezahlen in nächster Zeit keine Existenzgefahr. Gegen eine Fusion spricht aus Sicht der Schule, dass diese momentan mit einem Bündel von Maßnahmen ihr Profil schärft. Burdorf machte mit Verweis auf Bückeburger Kritiken am schlechten Zustand beider Schulgebäude deutlich, dass die Prioritäten in den vergangenen Jahren bei den Gymnasien gelegen hätten, sonst hätten ganze Klassen auf der Straße gestanden. In Bückeburg "wussten wir nicht, wohin die Reise geht". Die Prioritäten werden nun mit Sicherheit anders aussehen. Vertreter aller politischen Gruppen im Ausschuss sowie Bernd Wolf vom Kreiselternrat zeigten sich mit der jetzt gefundenen Lösung zufrieden.

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