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"Schulfonds" - in Nienstädt schon Realität

Landkreis (jl). Als eine der ersten, wenn nicht gar als erste Kommune im Landkreis hat die Samtgemeinde Nienstädt pünktlich zur Einschulung der neuen Erstklässler so etwas wie einen kleinen Schulfonds aufgelegt. Davon können Eltern mit geringem Einkommen ab sofort profitieren.

veröffentlicht am 07.09.2007 um 00:00 Uhr

Der Samtgemeindeausschuss hat nach vorheriger Diskussion in den drei Fraktionen beschlossen, dass Erziehungsberechtigte mit geringem Einkommen für die Einschulung ihrer Kinder Beihilfen in Höhe von 100 Euro bekommen können. Über die neue Unterstützung sind die Eltern der 116 Erstklässler an der Grundschule Nienstädt per Brief informiert worden. Die Antragsteller müssen die Höhe ihrer Bezüge nachweisen, dann wird laut Harmening sofort gezahlt. Berechtigt sind außer Empfängern von Arbeitslosengeld II auch Eltern mit Einkommen in ähnlicher Höhe. Bislang sind etwa ein Dutzend Anträge bewilligt worden. Harmening schätzt, dass knapp 20 Prozent der Elternfür die Beihilfe in Frage kommen. Der DGB fordert Unterstützung für die Eltern aller Kinder (wir berichteten). Dieser Ansatz soll im Samtgemeinderat zum Haushalt 2008 beraten werden. "Ob wir uns das leisten können", ist laut Harmening fraglich.



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