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100 Prozent Teilnahme erreicht / Grundschule von Börry im Vorjahr als beste Schule Niedersachsens ausgezeichnet

Schule in Bisperode siegt im Sportabzeichenwettbewerb

Hameln-Pyrmont (ksb). Im Fußball ist der TSV Bisperode eine Macht. Jetzt aber hat auch die Grundschule des Ortes gezeigt, wozu sie fähig ist: Aus dem Wettbewerb um die höchste Teilnahme von Schülern am Deutschen Sportabzeichen ging sie im Jahr 2010 als klarer Sieger hervor: Alle 70 Schüler, die entsprechend ihrem Alter das Sportabzeichen ablegen konnten, nahmen teil und holten sich so nicht nur den Pokal, sondern für ihre Schule auch die ausgelobte Prämie in Höhe von 250 Euro, die bei einer kleinen Feier des Kreissportbundes Hameln-Pyrmont (KSB) in der Schule in Bisperode überreicht wurden. Die Preise im Gesamtwert von 2500 Euro hatte wie in den vergangenen Jahren die Sparkasse Weserbergland gestiftet, um einen höheren Anreiz zur Teilnahme zu liefern. Auch bei dem für dieses Jahr erneut ausgeschriebenen Wettbewerb will sich das Finanzinstitut wieder als Sponsor betätigen. Auf dem zweiten Platz der Grundschulen landete die Schule aus Börry und nahm dafür einen Scheck über 150 Euro entgegen. Wie in Bisperode, nahmen 100 Prozent der Schüler teil, und nur weil die Schule viel kleiner ist, gab es hier nur 38 Teilnehmer. Den dritten Platz eroberte die Grundschule in Tündern mit einer Teilnahmequote von fast 92 Prozent. Der Lohn dafür: 100 Euro. Im Jahr zuvor hatte Börry auf Platz 1 gelegen und war dafür als beste Schule Niedersachsens in Hannover geehrt worden. Das dürfe nun wohl auch die Grundschule Bisperode erwarten, wie der im Kreissportbund (KSB) für die Sportabzeichen zuständige Heinz Hartmann während der Feierstunde erklärte.

veröffentlicht am 19.05.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 15:21 Uhr

Deutlich niedriger sind die Quoten an den Realschulen und Gymnasien des Kreises Hameln-Pyrmont. Sieger und Empfänger eines Schecks über 250 Euro wurde hier die Wilhelm-Busch-Realschule aus Hessisch Oldendorf mit einer Quote von fast 41 Prozent. Dagegen kam die Theodor-Heuss-Realschule aus Hameln nur auf 20 Prozent und Platz 2 (150 Euro); eine Quote von 1,4 Prozent reichten der Max-Born-Realschule aus Bad Pyrmont für den dritten Platz und 100 Euro.

Bei den Vereinen des KSB waren zwei Sportabzeichenwettbewerbe ausgeschrieben: Einer für Vereine mit mehr als 500 Mitgliedern, der zweite für die kleineren Vereine. Dabei ging es darum, möglichst hohe Steigerungsraten im Verhältnis zur Mitgliederzahl und im Vergleich zum Vorjahr zu erzielen. Bei den großen Vereinen schaffte das der VfL Hessisch Oldendorf mit einer Teilnehmerquote von 32 Prozent am besten. Der Lohn der Mühen: 400 Euro und der begehrte Wanderpokal. Friesen Bakede kam auf den zweiten Platz (300 Euro), die TSG Emmerthal auf Platz 3 (200 Euro) und der ESV Hameln auf Platz 4 (100 Euro). Der TV Jahn Welsede schaffte mit einer Quote von fast 25 Prozent immerhin Platz 1 bei den Teilnehmerzahlen der kleinen Vereine und erhielt ebenso wie der TSV Bisperode mit einer Quote von fast 22 Prozent dafür einen Scheck über 100 Euro und einen Pokal. Als bester Sortabzeichenstützpunkt erwies sich Bad Pyrmont: Dort legten 237 Sportlerinnen und Sportler das Deutsche Sportabzeichen ab. Für den Stützpunkt gab es dafür einen 300-Euro-Scheck.

Überreicht wurden die Preise und Pokale, mit denen auch die jeweils ersten drei Schulsieger ausgezeichnet wurden, von Joachim Joost, dem Bereichsleiter der Sparkasse Weserbergland und von Heinz Hartmann, der zuvor in einer kleinen Ansprache deutlich gemacht hatte, für wie wichtig er die sportliche Betätigung halte, weil sie von großer Bedeutung für die Gesundheit der Menschen sei.

Auch Hans-Ulrich Peschka, der Bürgermeister von Coppenbrügge, ließ es sich angesichts des Sieges der Grundschule Bisperode nicht nehmen, zu der Übergabe der Pokale und Schecks persönlich zu erscheinen. Peschka lobte in seinem kurzen Grußwort vor allem, dass sich Jahr für Jahr so viele Schulen und Vereine der Herausforderung des Sortabzeichens stellten.



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