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Volle Straßen beim Marsch durch die Stadt / Rhythmus im Blut

Schützenfest ganz rassig und wild

Rodenberg (bab). Selten waren beim Rodenberger Schützenfest so rassige Rhythmen zu hören wie dieses Jahr. Hunderte, die die Straßen säumten, sahen die Schützenbataillone mit den Hüften schwingen. Im Festzelt ging es dann mit zackigen Takten und Oldies weiter.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 08:03 Uhr

Damenwahl im Festzelt: Stadtdirektor Uwe Heilmann durfte ein Tän

Die Rodenberger hatten es heraufbeschworen und es hatte geklappt: Wenn die Deisterstadt ihr Schützenfest feiert, dann hat auch das Wetter mitzuspielen. Tatsächlich hat der dauernde Regen der letzten Wochen eine Pause gemacht. Nur ein paar neugierige Wolken waren am Himmel zurückgeblieben, als die Schützenbataillone auf dem Amtsplatz antraten zum Marsch durch die Stadt. Zuvor hatte Bürgermeister Günter Altenburg das Fest offiziell eröffnet. "Der Bürgermeister bringt das schöne Wetter mit", zeigte er sich verantwortlich für das meteorologische Glück. Mit einem Schluck aus dem "Willkömm" stärkten sich die Honoratioren. Zuvor bat der Bürgermeister noch um eine Gedenkminute für den verstorbenen Ehrenoberst Wilhelm Herbold, der im Januar ums Leben gekommen war. Nach der Trauerminute fanden die Schützen zur Fröhlichkeit zurück und marschierten los, die Deistertaler vorneweg. Die lateinamerikanische Klänge steuerte der Musikzug Wunstorfer Auetaler bei. Die Schützen zeigten, dass sie nicht nur schießen können, sondern auch ordentlich Rhythmus im Blut haben. Mit elegantem Hüftschwung beeindruckten sie das Publikum. Beeindruckend war auch der Auftritt der "Linken Füße" aus Obernkirchen. Wie im Wilden Westen brachten die Tanzpaare die Bretter der Bühne im Festzelt zum schwingen. Tosenden Applaus bekamen die Frauen und Männer für ihre anstrengende Bühnenshow. Etwas zum mitsingen boten die "Crazy Cats". Die Schlager der 70er verleiteten das gesamte Publikum zum Mitmachen. Für eine kurze Unterbrechung sorgten die Jungschützen. Ohne sich um das Protokoll zu kümmern, das die Proklamation für heute vorsieht, trugen sie ihren neuen König durch die Reihen und huldigten ihm. Das beste Ergebnis und damit den Titel Jungsschützenkönig erlangte Daniel Krause.

Gut gelaunt marschieren Dirk Sassmann und seine Begleiter durch
  • Gut gelaunt marschieren Dirk Sassmann und seine Begleiter durch Rodenberg. Kein Wunder, das Wetter spielt mal wieder mit beim Schützenfest. Hunderte Zuschauer lassen es sich auch nicht nehmen und säumen die Straße. Fotos: bab

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