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Demografischer Wandel und lange Schulzeiten erfordern vom Verein neue Strukturen in der Jugendarbeit

Schützen ringen um junge Mitglieder

Behrensen. Das größte Problem des Schützenvereins Behrensen ist wie bei vielen anderen Vereinen in der Region auch die Überalterung. „Der demografische Wandel hat auch vor uns nicht haltgemacht. Unser Bemühen, neue Mitglieder zu werben, darf nie aufhören und wir sollten die Jugend ansprechen, denn sie ist und bleibt unsere Zukunft“, führte der Vereinsvorsitzende Walter Kast auf der Jahreshauptversammlung aus und motivierte zur Mitgliederwerbung.

veröffentlicht am 28.02.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 18:21 Uhr

Trotz vieler älterer Mitglieder wussten die Vereinsmitglieder aber sportlich wieder zu überzeugen. So sicherte sich der SV Behrensen 13 von 20 Pokale in der Schießsaison 2011/12 und belegte mit seinen Mannschaften Senioren und Altersklasse in den Unterkreis-Wettkämpfen den ersten Platz im Kleinkaliber sowie den zweiten Platz in den Luftgewehr-Wettkämpfen. Der Ith-Pokal wurde dreimal in Folge gewonnen, so berichtete Vereinsschießsportleiterin Andrea Schopnie, die selbst zweite Prinzessin in der Damen-Altersklasse des Kreis-Königsschießens geworden war. Kast wies in der Jahreshauptversammlung des Vereins im eigenen Schützenhaus auf viele vereinsinterne sowie auf örtliche Veranstaltungen hin. Dabei erwähnte er im Besonderen das Bosseltunier mit der Beteiligung aller örtlichen Vereine, das Ostereierschießen, eine Wanderung rund um das Schützenhaus zum Jahresabschluss sowie die Beteiligung am Kreisschützenfest in Hameln. In diesem und im kommenden Jahr liegt der Schwerpunkt der Vereinsaktivitäten allerdings auf den Arbeiten am Schießstand. Denn die Vereinsmitglieder haben unter anderem vor, den Sicherheitszaun rund um den Schießstand zu erneuern. Dazu soll auch noch der Schießwall erhöht werden und Arbeiten an der Luftgewehrhalle durchgeführt werden. „Hier ist vermutlich ein Fundament auf dem ehemaligen Grund der Badeanstalt weggesackt, wodurch sich Schäden ergeben haben“, sagte Kast. Für die Finanzierung dieser Maßnahme hofft der Verein auf Zuschüsse von öffentlichen Stellen, da der Verein die Kosten dafür nicht allein aufbringen kann. Nach Beendigung dieser Renovierung will der Verein im Jahr 2014 das 40-jährige Jubiläum der Damenabteilung feiern. Die Ehrungen werden vom Kreisvorstand am 15. März auf der Delegierten-Versammlung in Holtensen durchgeführt. Mit dem Zitat „Die Hoffnung aufgeben bedeutet, nach der Gegenwart auch die Zukunft preiszugeben“ schloss Kast die Versammlung. gök

Damenleiterin Brigitte Weiß, die stellvertretende Vorsitzende Steffi Fuhrmann, Vorsitzender Walter Kast, Kassenwartin Anneliese Lücke, Vereinsschießsportleiterin Andrea Schopnie.gök



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