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Insgesamt 18 Teilnehmer beim Lehrgang des Kreissportschützenverbandes Hameln-Pyrmont

Schützen erlernen Waffensachkunde

Hameln. Wieder einmal haben die beiden Ausbilder des Kreissportschützenverbandes Hameln-Pyrmont, Wolfram Goeldner und Dieter Rosenbaum, an zwei Wochenenden und einem Abend in der Woche 18 Schützinnen und Schützen aus dem Kreis Hameln-Pyrmont in der Waffensachkunde unterrichtet. Schwerpunkt dieser Ausbildung waren die Transport-vorschriften, die Aufbewahrungsvorschriften und der sichere Umgang mit Sportwaffen und Munition. Unter den Lehrgangsteilnehmern befanden sich teils „neue“ Mitglieder, aber auch einige „alte Hasen“. Für sie alle gab es viele Neuigkeiten, die innerhalb der beiden Wochen gelernt werden mussten. In Theorie und Praxis auf dem Schießstand in Holzhausen und Afferde machten alle Lehrgangsteilnehmer Bekanntschaft mit den gängigen Kurz- und Langfeuerwaffen und auch mit Vorderladerwaffen, was für alle neu war.

veröffentlicht am 13.12.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 01:21 Uhr

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Bei der Ausbildung wurde vor allem auf die Sicherheitsregeln Wert gelegt, dem obersten Gebot beim Sportschießen. Wolfram Goeldner ist stolz darauf, dass es in den 34 Jahren, in denen er die Ausbildung der Waffensachkundigen und der Schießsportleiter im Kreissportschützenverband durchführt, keinen Schießunfall beim Sportschießen gegeben hat.

Michael Stuke aus Einbeck leitete die Prüfung im Auftrag des niedersächsischen Sportschützenverbandes. Knapp die Hälfte, also genau 311 Fragen aus dem über 700 Fragen umfassenden Bundesfragenkatalog, war auf fünf Fragebögen zu jeweils 90 Fragen aufgeteilt. Weder Lehrgangsteilnehmer, Ausbilder noch Prüfer wussten, welcher der fünf Bögen am Prüfungstag an der Reihe war. Vom niedersächsischen Sportschützenverband hatte der Lehrgangsleiter einen versiegelten Umschlag mit den jeweils drei verschiedenen Prüfungsbogen erhalten. Der Prüfer Michael Stuke durfte das Siegel aufmachen, und dann hatten die Lehrgangsteilnehmer 90 Minuten Zeit, die 90 Prüfungsfragen auf ihrem Prüfbogen im Ankreuzverfahren zu beantworten. Der erste Bogen war nach 30 Minuten fertig, aber der letzte wurde erst kurz vor Ende der vorgegebenen Zeit abgegeben. Sofort wurden die Bogen vom Prüfer ausgewertet. Michael Stuke gab Wolfram Goeldner und Dieter Rosenbaum das Ergebnis bekannt. Zur Erleichterung aller Teilnehmer hatte jeder die Prüfung bestanden und darf nun als Standaufsicht für Luftdruck- und Feuerwaffen eingesetzt werden. Auch weitere Ausbildungen als Schießsportleiter, Jugendbasislizenzinhaber oder Kampfrichter sind dadurch möglich.

Die erfolgreichen Teilnehmer sind Matthias Aichinger (Kl. Süntel), Rüdiger Baum (Hilligsfeld), Melanie Henze (Holzhausen), Steffen Knaf (Afferde), Hendrik Lange (Wallensen), Udo May (Löwensen), Melanie Preine (Holzhausen), Christoph Gohs (Grohnde), Reinhard Rebeschke (Gilde Hameln), Barbara und Reinhardt Reese (Gellersen), Günter Rehberg (Afferde), Andrea Seiler (Tündern), Christian Seliger (Hemeringen), Ewald Skodzik (Bisperode), Sigrun van der Veen (Kirchohsen), Elke Wilsmann (Holzhausen), Peter Xylander (Holzhausen).



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