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Rintelner Pestalozzischule und Grundschule Exten erhalten Preise für Gewaltpräventions-Projekte

Schüler übernehmen Patenschaft für Mitschüler

Rinteln (clb). Hinsehen statt wegschauen, aktiv werden statt abwarten und ein klares Zeichen für mehr Miteinander setzen - das ist das Motto des Wettbewerbs "Fair bringt mehr", der zum zweiten Mal von den Volks- und Raiffeisenbanken in Niedersachsen und Bremen organisiert worden ist und bei dem die Rintelner Pestalozzischule sowie die Grundschule Exten die besten Plätze auf Ortsebene erreicht haben.

veröffentlicht am 25.06.2007 um 00:00 Uhr

Dafür sind die beiden Schulen mit 300 Euro belohnt worden, den symbolischen Scheck haben Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz sowie Ansgar Haverkamp, Leiter des Volksbank-Marktbereichs Rinteln, übergeben. Als Abschlussarbeit des Projekts für Gewaltprävention, das von Februar bis Juni lief, hat die Grundschule Exten eine "Fairness-Olympiade" veranstaltet, die Pestalozzischule die Fotodokumentation "Voreltern-Führerschein". Bewertet wurden die Arbeiten von der fünfköpfigen Jury aus Kreisschuldezernentin Eva Burdorf, Polizeihauptkommissar Werner Steding, Bückeburgs stellvertretendem Bürgermeister Horst Schwarze, Rintelns Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz sowie Reinhard Schreeck, Vorstandsmitglied der Volksbank in Schaumburg. Bei der Pestalozzischule haben die Schüler der Klasse 10b unter der Leitung von Klassenlehrer Heinz Hering die Patenschaft für Kinder der zweiten, dritten und vierten Klassen übernommen. Jeder Zehntklässler habe ein Kind zugeteilt bekommen, für dessen Beaufsichtigung und Betreuung er in der Zeit von Februar bis Juni zuständig gewesen sei, erklärt Heinz Hering den Hintergrund dieser Aktion. "Außerdem haben wir uns überlegt, wie man problematische Kinder besser sozialisieren kann." Zu den Aufgaben der ?Ersatzeltern' gehörte unter anderem das gemeinsame Spielen, Basteln, Musizieren und Geschichtenvorlesen. Zufrieden ist Hering mit dem Ergebnis: "Das Projekt hat sehr gut geklappt und die Beziehung zwischen den Kindern ist sehr gut!" Auch die 16-jährige Schulsprecherin Sercana Toplica, die selbst Schülerin der Klasse 10b ist und die Aktion mitorganisiert hat, ist stolz auf das Ergebnis: "Eine sehr schöne Erfahrung, die man auch für das spätere Leben mitnehmen kann - auch wenn es nicht immer ganz so leicht war!" Sie habe gleich zwei Schüler betreut, die dann auch in den Pausen zu ihr gekommen seien, wenn es Probleme gab, berichtet Sercana Toplica. Nun wird die Landesjury in Hannover noch die Arbeiten bewerten, das Ergebnis wird erst am 5. Juli bekannt, wie Susanne Vogt, Jugendmarkt-Leiterin der Volksbank in Schaumburg, erklärt. Landkreisweit haben zahlreiche Schulklassen an dem Projekt teilgenommen. Bereits im vergangenen Jahr schaffte es die Rintelner Pestalozzischule ganz an die Spitze und belegte den ersten Platz auf Landesebene.



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